Rasenmäher oder punktuelle Gießkanne? Der brachiale Sparticker

Der Bund muss die Lücken zwischen Einnahmen und Ausgaben bis 2016 um 10 Milliarden Euro jährlich verringern. Doch wo und wie soll gespart werden? Haushaltsexperten bitte antworten!
ulrike-schuster

Was hat man die letzten Tage nicht alles aus Regierungskreisen lesen und hören müssen: Es werde „Heulen und Zähneklappern geben“, „schwerwiegende Entscheidungen“ stünden an, die Lage sei „ernst und beispiellos“. Übersetzt heißt das dann: Sparen. „Wir haben jedes Jahr mehr ausgegeben, als wir eingenommen haben“, sagt die Kanzlerin. Doch mit der Prasserei soll jetzt Schluss sein. Aber: Wer soll geschröpft werden? Die Reichen, die Arbeitslosen, die Alten oder die Familien? Soll es die Bereiche Bildung, Familie, Verteidigung, oder Entwicklung treffen? Und wie kann es dabei gerecht zugehen? Müssen alle die schwäbische Hausfrau in sich wieder entdecken oder reicht es, wenn dies einige tun? Bist du für die Rasenmähermethode mit pauschalen Kürzungen von beispielsweise 10 bis 20 Prozent in allen Bereichen oder für differenzierte Einschnitte? Was ist sakrosankt, was ist passé? Fragen über Fragen. Weißt du Antwort?

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