Sag's laut und mit Liebe: der Liebesgeständnis-Ticker

Am vergangenen Wochenende nutzte Boris Becker seinen Auftritt bei “Wetten Dass“, um die Zuschauer davon in Kenntnis zu setzen, dass er und das niederländische Model Lilly Kerssenberg zu heiraten gedenken. Und warum?
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Ganz Deutschland, sowie die internationale Sport- und Gossip-Welt kann aufatmen, denn Boris, unser aller Boris, hat endlich – „nach einem Umweg im vergangenen Sommer“ – die Kurve gekratzt und steuert dem Ehehafen entgegen. Ganz diskret und nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit verkündete er zusammen mit seiner Ex- und jetzt wieder Geliebten Lilly Kerssenberg auf der Couch von „Wetten Dass..?“, dass sie am 21. Juni diesen Jahres in St. Moritz heiraten wollen.

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Illustration: Julia Schubert

Nach viel Geherze und Geküsse und Gerede über das Kennenlernen, die Zeit ihrer Trennung, sprang der tapfere Sport-Senior noch durch ein brennendes Herz und dann war die ganze Sause auch schon wieder vorbei. Gut, dass das jetzt raus ist und wir uns auf andere Dinge konzentrieren können. Zum Beispiel darauf, was manche Menschen dazu treibt, ihre Liebe vor einem möglichst großen Publikum zu erklären. Ganze Fernsehsendungen beruhen auf diesem Prinzip: Einer macht sich vor der Nation zum Deppen, der andere tut überrascht und am Ende weinen sie, weil dieses Liebesversprechen viermal so viel zählt, als eine privat geäußerte Liebeserklärung. Denkst du, dass das öffentliche Zelebrieren der Liebe eine Unsitte ist? Oder im Fall des Boris B. nur die geschickte Markenvermarktung einer Sportlegende? Könnte es gar sein, wie ein Psychologe auf stern.de zu Denken gab, dass Boris gerade deshalb so besonders laut seine Liebesschwüre in die Welt posaune, weil er es mit seiner Lilly schon einmal ziemlich verbockt hat? Und wie öffentlich war bislang dein Liebesleben?

Text: christina-waechter - Bild: dpa

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