Schon wieder Abend? Der Tagesticker zum Zeitschwund

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Wer kennt es nicht, das schlechte Schuldgefühl, das sich einstellt, wenn der Tag schon wieder fast vorbei ist, ehe man etwas Sinnvolles mit ihm angefangen hat. Gerade wenn man in der Situation ist, etwas vollbringen zu müssen oder ein gewisses Pensum abzuarbeiten, scheint es oft, als stünde irgendwo jemand mit einem Zeitmagneten, der einem die wertvollen Stunden entzieht.

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Illustration: Julia Schubert

Ach du SCh..., schon so spät? (Foto: dpa= Meist hat das damit zu tun, dass man sich zu bereitwillig von der Arbeit ablenken lässt. Noch kurz ein wenig Zeitung gelesen (ist ja auch wichtig, für die Allgemeinbildung) einen Kaffee gemacht (man muss ja irgendwie wach werden), die Blumen gegossen (wenn ich schon mal dran denke) oder den alten Freund angerufen (man spricht sich ja so selten), und schon ist aus dem Morgen voll Elan und Zuversicht Nachmittag geworden, ohne dass der Arbeitsberg weniger geworden wäre. Das Prinzip lässt sich beliebig auch auf größere Zeiteinheiten übertragen. Plötzlich ist ein Monat rum, in dem man sich wieder nicht um die Steuererklärung gekümmert hat, das Jahr vorbei, in dem man die Freundin im Ausland besuchen wollte, und die Studienzeit vorbei, ohne dass man alles weiß. Geht es euch auch so? Rennt euch die Zeit auch davon? Und woran liegt das? Nimmt man sich zuviel vor und kann es in der Zeitspanne einfach nicht schaffen? Oder müsste man einfach effizienter sein? Und wenn ja, wie?

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