Singing in the rain

Von Gabriel García Márquez gibt es die schönen Beschreibung, es habe einst so geregnet, dass die Fische durch die Fenster in die Häuser hätten hineinschwimmen können, jede Wäsche sich sofort in Tang verwandelte und selbst auf gegen das Wasser gefeiten Maschinen plötzlich Algen wuchsen.
roland-schulz

Von Gabriel García Márquez gibt es die schönen Beschreibung, es habe einst so geregnet, dass die Fische durch die Fenster in die Häuser hätten hineinschwimmen können, jede Wäsche sich sofort in Tang verwandelte und selbst auf gegen das Wasser gefeiten Maschinen plötzlich Algen wuchsen. Es regnet. Es regnet überall, schon das Wochenende war Regen, und es wird wohl noch eine Weile regnen - und auf einmal, nach Tagen voller Sonne, sitzen alle wieder drinnen. Das ist wunderschön, wenn man etwas zu tun hat: die letzten 200 Seiten von dem dicken Buch zu Ende lesen, das man vor dem Klimawandel anfing, seltsame Seiten im Internet besuchen, sieben DVDs hintereinander gucken, seinem Bart beim Wachsen zu hören. Es ist die Hölle, wenn man nichts zu tun hat: Dann werden plötzlich Terrinen gewienert, von denen man gar nicht wusste, dass man sie überhaupt besaß. Wie verbringst du den Regen? Was ist das Buch, die DVD, die Terrine, mit der du deine Zeit verbringst? Oder hasst du gar den Regen? Träumst dich in Sommer und Sonnenschein? Nummer 1-Hit heute natürlich - der hier

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