Tagesticker: Findest du Prostitution verwerflich?

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Gestern auf spiegel.de zu lesen: Eine Studentin arbeitet bei einem Escort-Service und lässt sich dafür bezahlen, mit fremden Männer auszugehen, zu essen und mit ihnen zu schlafen. Die 26-Jährige macht diesen Job nicht hauptberuflich, sie ist auch nicht drogenabhängig oder wird dazu gezwungen. Sie will einfach mehr Geld. Prominentester Kunde solcher Dienste war bis vor kurzem der Gouverneur von New York, Eliot Spitzer. Mehrere zehntausend Dollar soll er für Edelprostiuierte ausgegeben haben. Gestern dann auf bild.de: „Wir sind Feierabend-Huren“ – eine Sekretärin, eine Studentin und eine alleinerziehende Mutter erzählen, wie sie sich nach Feierabend prostituieren. 400.000 hauptberufliche Huren soll es in Deutschland geben, der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi zufolge kommen täglich angeblich mehr als eine Million Sex-Kontakte zwischen Freiern und Prostituierten zustande. Während in Ländern wie Schweden versucht wird, Prostitution einzudämmen, folgt Deutschland dem Entkriminalisierungsprinzip: Mit dem Prostitutionsgesetz 2001 wurde die Prostitution in Deutschland gesetzlich geregelt. Doch mit der moralischen Frage hat das erstmal nichts zu tun. Deshalb: Findest du Prostitution verwerflich? Kannst du Dir vorstellen, für Sex zu bezahlen?

Text: jetzt-Redaktion - Foto: rtr

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