Und, heuer schon püriert? Der Ticker zum Kürbis-Boom

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Er hat vermutlich das Food-Comeback des Jahrzehnts hingelegt. Vor zehn Jahren jedenfalls mussten Menschen, die einen Kürbis haben wollten, noch ein Telex an den Kürbis-Spezialversand schicken oder sich über dunkle Kanäle das Zeug besorgen. Mit der unseligen Verbreitung der Halloween-Idee kürbte es dann jedes Jahr mehr, bis schließlich die Bauern das verbannte Gemüse wieder überall pflanzten - um der wachsenen Begeisterung der Sonntagsköche entgegen zu kommen. Heute hat man, zumindest im bayerischen Oberland, Mühe, zwischen all den aufgehäuften Kürbissen am Straßenrand noch einen Blick auf die Berge zu erhaschen. Nicht minder schwierig ist es, auf einer Stehparty zuzugeben, dass man nicht genau weiß, auf welche Rezeptvariation für Kürbiscremesuppe man gerade total abfährt. Eigentlich erstaunlich für ein Gewächs, das nicht nur unhandlich, sondern auch einigermaßen anstrengend zu bearbeiten ist und, seien wir ehrlich, recht öd schmeckt. Oder? Bist du pro Kürbis? Oder gar ein Kürbis-Pro, der hier das hunterprozentige Kürbisrezept verrät und auch die Unterschiede zwischen den Sorten erklären kann? Wo ist dir der Kürbis dieses Jahr schon begegnet und in welcher Konsistenz? Zierkürbisse neben der Fußmatte? Kürbiskerne als kleiner Snack, echt? Und welcher Essens-Trend ist dir sonst noch unheimlich?

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