Heute ist es mal wieder soweit: Apple lädt ein zu einem „special event“, um neue Produkte vorzustellen. Und wie immer warten viele Menschen darauf, dass es endlich losgeht. Genauer gesagt: darauf, dass die Neuheiten in die Läden kommen und fleißig gekauft werden können. Manche Leute haben schon jetzt keine Geduld mehr und kampieren seit Tagen vor dem Apple Store in Manhattan, um als Erste das iPhone 6 zu ergattern (viele wollen es allerdings gar nicht selbst behalten, wie hier zu lesen ist).

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Bald wird es wieder lange Schlangen vor Apple Stores geben.

Die Vorstellung eines neuen iPhones gilt als sicher, genauso wie die neuer iPad-Modelle und einer „Smartwatch“. Das ist eine Mischung aus Armbanduhr und Minicomputer – Samsung beispielsweise hat bereits letztes Jahr eine auf den Markt gebracht. Viele Beobachter erwarten aber, dass Apple wie schon bei vergangenen Produkten es schafft, es eleganter hinzubekommen als die Konkurrenz. Die Firma hat deshalb erstmals Modejournalisten und –blogger zu seiner Veranstaltung eingeladen, wohl um den Accessoire-Charakter des Geräts zu unterstreichen.  Eine weitere Neuheit bahnt sich ebenfalls an: ein mobiles Bezahlsystem, mit dem man all seine Einkäufe bargeldlos erledigen kann. Dafür hat Apple bereits Verträge mit großen Kreditkartenfirmen wie Visa, Mastercard und American Express geschlossen (mehr dazu hier).

Technikblogs und berichten seit Wochen immer wieder über neue Gerüchte: wie groß die Displays der neuen Produkte sein werden, welche Sensoren im neuen iPhone stecken oder welche Auswirkungen eine „iWatch“ auf das Geschäft Schweizer Uhrenhersteller haben könnte. Die Apple-Aktie war zuletzt wieder mehr als 100 Dollar wert.  

Wie ist deine Meinung zu dem Wahn? Nervt dich das ganze Gerede um iPhone 4,5 und 6? Oder siehst du das eher locker? Benutzt du vielleicht selbst Apple-Produkte und findest sie ganz praktisch? Denkst du, Apple macht manches wirklich einfach besser als andere? Oder kannst du diesen ganzen „Gadget-Hype“ allgemein nicht mehr hören?

Text: okan-bellikli - Foto: dpa