Was ist dein Wunschkabinett?

Am Mittwoch beginnen die Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD - höchste Zeit zu fragen: Wer soll denn nun welchen Posten bekommen?
charlotte-haunhorst

Am Mittwoch beginnen die Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD - höchste Zeit zu fragen: Wer soll denn nun welchen Posten bekommen? Das Schönste nach der Bundestagswahl ist ja: Man kann endlich richtige Wetten abschließen. Zum Beispiel, wer Vizekanzler wird, welches Ministerium an wen geht und wer vielleicht doch noch auf die letzten Meter rausgemobbt wird. Vor der Wahl konnte man nur auf die Prozentzahlen setzen, die die verschiedenen Parteien so einfahren. Und da lagen ja ehrlicherweise sowohl normale Menschen als auch die Medien eher falsch. Nach der Wahl ist das alles ein bisschen weniger abstrakt. Jetzt kann man in Gesprächen auch mal sagen: "Sigmar Gabriel wäre ein toller/blöder Arbeitsminister/Finanzminister/bitte hier einsetzen, was gerade medial diskutiert wird". Denn dass die Koalition irgendwie aus CDU/CSU und SPD bestehen wird, gilt mittlerweile als gesetzt.

Wenn man nun allerdings ein bisschen tiefer in die Personaldebatte eintaucht, merkt man schnell: So richtig viel wurde entweder noch nicht besprochen oder einfach noch nicht geleakt.

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Illustration: Julia Schubert


Für Wolfgang Schäubles Zukunft gibt es beispielsweise momentan folgende Varianten:
a) Er bleibt Finanzminister.
b) Das Finanzministerium geht an die SPD und wird von Frank Walter Steinermeier/Thomas Oppermann/Johannes Kahrs/Jörg Asmussen oder Sigmar Gabriel besetzt - wobei letzterer angeblich doch nicht will.
c) Schäuble wird so oder so Außenminister.
d) Schäuble ist Wahlverlierer und bekommt gar nichts.

Die Schäuble-Diskussion führt automatisch zu Ursula von der Leyen. Die will nämlich angeblich auch Außenministerin werden. Oder vielleicht Gesundheitsministerin. Den Posten will aber auch Andrea Nahles haben, behaupten "gutinformierte Kreise". Wobei wiederum andere spekulieren, dass die SPD-Generalsekretärin eigentlich viel lieber von der Leyens altes Ministerium, das für Arbeit und Soziales, haben will. In beiden Fällen auf jeden Fall: Blöd für Frau von der Leyen. Puh.

Anstatt nun den weiteren Ringelpiez um Ministerien aufzuzählen, machen wir es kurz: Wie sieht eurer Traumkabinett aus? Zur Erinnerung: Zur Verfügung stehen die Ministerien für Auswärtiges, Inneres, Arbeit und Soziales, Gesundheit, Wirtschaft, Finanzen, Entwicklung, Familie, Justiz, Verbraucherschutz, Verkehr, Verteidigung, Umwelt und Bildung. Des Weiteren zu besetzen: Der Job des Vizekanzlers und des Kanzleramtschefs. Drei, zwei, eins - los!

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