Welche Jugendsünde wirst du nicht los?

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Alte Freunde treffen ist schön. Häufig kennt man den anderen noch aus Schulzeiten, weiß also genau, wie er tickt, was man gemeinsam unternehmen kann und welche Themen man lieber vermeiden sollte. Man hat eine gemeinsame Vergangenheit und das macht das Miteinander nun einmal sehr einfach - denn selbst wenn einmal eine unangenehme Gesprächspause entsteht, kann man immer noch sagen: "Was wurde eigentlich aus der XY, mit der du damals rumgehangen hast? Habt ihr noch Kontakt?". Easy.

Gerade, dass sie einen so gut kennen, macht alte Freunde allerdings auch unangenehm. Insbesondere, wenn man bereits in der Zeit zwischen zwölf und 18 mit ihnen befreundet war. Dann ist die Wahrscheinlichkeit nämlich recht hoch, dass sie auch peinliche Seiten an einem erlebt haben. Den ersten Vollrausch, nach dem man das Auto vollgekotzt hat. Den Abschlussball von der Tanzschule, bei dem man noch stolz eine Betonfrisur trug. Oder diesen schrecklichen Abend, an dem man stundenlang geheult hat, weil die Freunde behaupteten, die Schildkröte im Gartenteich ausgesetzt zu haben (stimmte dann aber gar nicht).

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Illustration: Julia Schubert


Alles Geschichten, die an und für sich nicht tragisch sind, über die man sogar lachen könnte, wenn man sie zum ersten Mal hört. Aber eben nicht, wenn sie bereits zum einhundertsiebenundzwanzigsten Mal rausgeholt, abgestaubt und erneut abgespult werden. Eine Situation, die insbesondere wenn Schulfreunde neuen Freunden vorgestellt werden, häufiger passiert. Denn dann muss man ja beweisen, dass die Merle schon immer ein ganz verrücktes Huhn war, dass man schon kannte, als sie noch ihr Handy aus Versehen im Klo runtergespült hat.

Wir wollen also ein für alle Mal mit deiner Vergangenheit abschließen, indem wir noch einmal öffentlich in ihr wühlen: Welche Jugendsünden von dir werden immer wieder hervorgekramt?



Text: merle-kolber - Bild: photocase.com / felix p punkt

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