Welches ist für dich das beste deutsche Buch?

4000 Menschen weltweit haben die zehn besten deutschen Bücher gewählt. Das Ergebnis ist teils überraschend. Wie hättest du entschieden?
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Um die Freude an der deutschen Sprache wieder mehr ins Bewusstsein zu rücken, hat das Goethe-Institut eine weltweite Umfrage gestartet und nach den beliebtesten deutschen Büchern gefragt. Bei der Auswertung schaffte es „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende auf den ersten Platz der Lieblingsbücher. Den zweiten Platz belegte „Der Vorleser“ von Bernhard Schlink, gefolgt von Otfried Preußlers „Krabat“ und Thomas Manns „Buddenbrooks“. Was Goethe wohl dazu sagen würde, dass er mit seinem berühmten „Faust“ nur auf Platz sieben gelandet ist? Am Wettbewerb haben über 4000 Menschen zwischen sieben und 90 Jahren teilgenommen. Über 70 Prozent der Einsendungen stammen von Frauen. Die Teilnehmer kommen aus 57 Ländern. Neben vielen Stimmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gab es auch welche aus Italien, Kasachstan, Malaysia, Rumänien, Russland, Serbien, Ungarn und den USA. Die Teilnehmer nannten viele unterschiedliche Gründe für die Wahl, doch auffallend häufig war eine Kindheitserinnerung damit verbunden. Hier also die Liste der zehn beliebtesten Bücher aus Deutschland: 1. Die unendliche Geschichte (Michael Ende) 2. Der Vorleser (Bernhard Schlink) 3. Krabat (Otfried Preußler) 4. Buddenbrooks (Thomas Mann) 5. Das Parfüm (Patrick Süßkind) 6. Momo (Michael Ende) 7. Faust (Johann Wolfgang Goethe) 8. Die Wand (Marlen Haushofer) 9. Siddhartha (Hermann Hesse) 10. Im Westen nichts Neues (Erich Maria Remarque)

Dies sollen also die besten Bücher sein, die Autoren unseres Landes je hervorgebracht haben? Repräsentieren diese zehn Werke die Gesamtheit der literarischen Schätze Deutschlands? Welches Buch vermisst du auf dieser Liste und wieso hat dein Lieblingsbuch vielleicht mehr Aufmerksamkeit verdient als eines der Obenstehenden? Und, auch wichtig: Erkennt man aus der Liste, was offensichtlich für die Menschen deutsche Literatur ausmacht?

Text: sophie-mathiesen - Foto: dpa