Wessen Assistent wärst du gerne? Der Tagesticker

Wer assistiert, kriegt manchmal ganz famose Sachen mit. Wem würdest du gern zur Hand gehen?
yvonne-gamringer
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Illustration: Julia Schubert

Sitzt? Herr Gänswein und Herr Papst. Assistent sein ist kein Lebens- und Karriereziel, aber Assistentsein ist oft ein Sprungbrett zu etwas mehr und sehr oft vor allem interessant. Wahrscheinlich gibt es im Berliner Regierungsbetrieb keine Figur, die mehr sagenumwoben ist als Frau Baumann. Sie ist die Büroleiterin und Assistentin einer gewissen Frau Merkel und sowas wie die rechte und linke Hand der Kanzlerin. Zudem hat sie null Bock, mit Journalisten zu reden. Die meisten Geschichten über Frau Baumann kommen deswegen ohne Zitate der Hauptfigur aus. Das ist aber auch der Grund, warum manchmal über Frau Baumann gemunkelt wird. Wer zur Kanzlerin will, muss eben an ihr vorbei, weswegen sie nicht immer nur gemocht wird. Aber: Sie kriegt einiges mit! Und es gibt noch mehr große Assistenten. Wer zu Papst Benedikt will, muss am Herrn Gänswein vorbei. Und Waylon Smithers passt bei den Simpons auf den Herrn Burns in seinem Kraftwerk auf. Nun wird Herr Gänswein vielleicht nicht auf die Papstwürde schielen, aber viele Assistenten erhoffen sich durch ihre Dienstbarkeit dann doch etwas. Ein bisschen Karriereschub zum Beispiel. Andere geben sich aber auch mit dem Einblick in eine Welt zufrieden, in die man gar nicht unbedingt selbst rein möchte. Könntest du dir auch vorstellen, Assistent einer bekannten Person zu sein? Der Handreicher in wichtigen Verhandlungen? Oder findest du so eine Stellung eher demütigend?

Text: yvonne-gamringer - Foto:

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