Wie verbringst du Freitag bis Montag?

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Je älter man wird, desto querer liegt Ostern im Jahr herum. Ein bisschen wirken die Feiertage dann wie eine schwerfällige Kröte. Schon klar, das ist abhängig vom Standpunkt. Für alle Christen ist es das Fest der Offenbarung, der Geburt, Drehpunkt, Wendekreis und Los geht's-Datum. Aber wer nur mäßig gläubig und den Kinderschuhen entwachsen ist, kann mit Ostern ein Problem bekommen. Wer die Dramaturgie der Fastenzeit nicht mitmacht, die in den Karfreitag und irgendwie auch in den Karsamstag mündet, um dann in der Osternacht zu explodieren, der erlebt den Freitag und den Samstag als seltsam müde. Das Fernsehen und das Radio senden auf Halbmast, hie und da gibt es ein Tanzverbot, ehe dann am Sonntag die Ostereier zum Einsatz kommen. Das ist schön, allerdings ist es einem nach dem Ende des Nestsuch-Alters doch eher wurst. Geht dir das genauso? Was ist Ostern für dich? Was machst du an diesen Tagen? Ergeben die Tage von Freitag bis Montag für dich ein Familienfest? Gibt es ein Ritual, dem du an diesen Tagen immer noch folgst, von wegen Osternacht oder Osterfrühstück oder fleischlos am Karfreitag? Gibt es vielleicht bestimmte Erinnerungen, die du mit dem Fest verbindest? Wie sehen deine Pläne für die Tage aus? Welche Bedeutung haben sie im Jahreslauf? Erzähl uns davon.

Text: yvonne-gamringer - Illustration: Katharina Bitzl

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