Wir haben verstanden KW 03

Jede Woche lernen wir etwas dazu: in der Redaktion, im jetzt-Kosmos, im Internet, in der Welt. Das schreiben wir immer am Ende der Woche an dieser Stelle auf.
jetzt-redaktion

Rosinen im Reis: geil! Wenn der Reis noch dazu gebacken ist: noch geiler!

Nicht so geil hingegen: Gummibärchen kriegen, wenn man sich auf Schokolade eingestellt hat.

Erste Devise, wenn einen etwas zu sehr beschäftigt: Einfach aufhören, drüber zu reden. Manche Sachen existieren nämlich nicht mehr, wenn sie nicht ausgesprochen werden.

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Illustration: Julia Schubert



Das Video mit dem größten Schnief-Faktor haben in dieser Woche leider wir selbst gemacht: Bye bye Atomic Café! Bis zum letzten Schutthaufen ...

Dabei mal wieder gemerkt: wahnsinns Song, dieses "Forever Young".

Dabei wieder gemerkt: die Band kommt ja aus Münster (Westfalen)!

Im Winter gibt es zwar weniger Licht, dafür sehr viel mehr Abendrot-Fotos.

Die jetzt-Redaktion kann auch aussehen wie auf einem Album-Cover.

Manchmal sind kleinere Bilder besser als große.

Auch Pop-Ikonen streiten wie Vorstadt-Spießer.

Smartphones werden zu Walkie-Talkies.

Auch Menschen, die Vorträge auf der Re:Publica halten, wissen nicht, welchen Staubsauger sie kaufen sollen.

Wer aus Versehen fremde Kugelschreiber mitnimmt, braucht kein schlechtes Gewissen zu haben.

Alleine nachts an einem Tresen zu sitzen, kann sich sehr gut anfühlen.

Es gibt Bars, in denen es kein Bier gibt.

Es gibt Jungs, die sich Shampoo für ihren Bart selbst mixen.

Man kann Tim Cook per Mail erreichen. Direkt!

Allerdings nur, wenn es um das - seiner Meinung nach - richtige Thema geht. Und das lässt sich wiederum durchaus diskutieren.

Das Münchner Kreisverwaltungsreferat ist ein seltsamer Ort. Auf ein und demselben Amtsflur befinden sich das Geburtenbüro, das Sterbebüro und der Saal, in dem geheiratet wird. Da prallen im Neonlicht und auf farblosem Teppichboden die ganz großen Themen ganz bürokratisch zusammen.

Pikettys "Das Kapital" ist zwar unhandlich, unter Punks gerade aber scheinbar der heiße Scheiß.

Hilft gegen Winterdepression und macht auch im Sommer noch Spaß: das Sounddesign von Computern immitieren.

Hilft gegen Feinde: Glitzer.

Hilft für das Gefühl des Ankommens in einer neuen Stadt: Wenn einem der Kaffeemann von sich aus eine Stempelkarte gibt.

Viel zu viele Menschen kennen immer noch nicht den Unterschied zwischen "Islam" und "Islamismus".

Unter einem Hasthtag zu Liebesbekundungen für ein Produkt aufzurufen, funktioniert nie. Siehe zum Beispiel: #weilichdichliebe oder #emmaistfürmich.

Man schafft ja viel mehr als man denkt, im Leben! Wenn man muss.

Voll so ein alter Feng-Shui-Kalenderspruch, aber: Ausmisten und aufräumen und neu machen im Haus, klart die Seele um 150 Prozent auf.

Nach vielen Monaten kältebedingter Fahrradabstinenz weiß man bei der ersten Fahrt plötzlich wieder: Eine Wahnsinnserfindung eigentlich, dieses Zweirad!

Warum eigentlich dieses jahrelange Gequäle ums Sportmachen, wenns ein paar lange Spaziergänge in der Woche auch tun und sogar gesünder sind? Angeblich.

Einfach mal für 160 Euro Bücher bestellen, die am nächsten Tag ins Haus gebracht werden, ist weder vernünftig noch nett für den Einzelhandel - aber besser als Weihnachten.

Text: jetzt-redaktion - Illustrationen: katharina-bitzl

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