Wir haben verstanden: KW 26

Jede Woche lernen wir etwas dazu: in der Redaktion, im jetzt-Kosmos, im Internet, in der Welt. Das schreiben wir immer am Ende der Woche an dieser Stelle auf.
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Illustration: Julia Schubert

Eine halbe Stunde bevor das Schwimmbad schließt in die Halle sprinten - lohnt sich. Weil: Schwimmen macht genau 10 Minuten lang Spaß. Nichts ist so rührend, wie alte Damen mit Badekappen. Wenn man sich am Marienplatz anderthalb Stunden in der Mittagshitze sucht und sich dann noch küssen will, hat man einen sehr behaltenswerten Menschen gefunden. Wenn das Verkaufen von Gras legal wird, müssen viele Studenten doch noch BAföG beantragen. Die Gänse im Englischen Garten sind durch und durch böse. Gänse können beißen. Gott bekäme vor einer Menschenrechtskommission Probleme. Auf Hochdeutsch in der Schweiz pöbeln hilft nicht. "The Americans" ist eine zu Unrecht untergegangene Serie. Wer am Bahnhof abgeholt wird, hat's geschafft. Ein (gutes) Geheimnis haben ist schön und anstrengend. Zu zweit ein (besseres) Geheimnis haben ist schöner und anstrengender. Mist, dass man sich wirklich besser fühlt, wenn man weniger Kaffee trinkt. Noch toller als direkte Komplimente, sind die, die Second Hand bei einem ankommen ("XY hat gesagt, du bist..."). Es gibt nicht nur Vorfreude, sondern auch Vorgenervtheit. Setzt zum Beispiel ein, wenn man merkt, dass das Handy langsam schlapp macht und man sich in absehbarer Zeit ein neues wird kaufen müssen. Der Start der neuen Staffel "True Detective" ist eine sehr gute Gelegenheit, sich noch mal den unfassbar guten, umwerfend tollen, großartigen Vorspann von Staffel 1 anzusehen und -hören: http://www.youtube.com/watch?v=ZRPpCqXYoos Nicht verstanden: Haben zwei junge Menschen mit einer Picknickdecke im Park, die fragen "Und dein Lebensweg so?" und dann ihre berufliche Karriere schildern ein seltsames Job-Interview oder ein seltsames Tinder-Date?

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