Wir haben verstanden: KW 35

Jede Woche lernen wir etwas dazu: in der Redaktion, im jetzt-Kosmos, im Internet, in der Welt. Das schreiben wir immer am Ende der Woche an dieser Stelle auf.
jetzt-redaktion

Flamingos sind Schweine, die auf einem Bein stehen können. Eine These, die die Wissenschaft mal wirklich dringend untersuchen sollte: Je chaotischer der Mensch, desto größer der Drang, dass die Laustärke am Fernseher sich durch zwei oder fünf teilen lässt. Bei der Online-Suche nach einer leicht zu bewältigenden Wanderroute, niemals auf das Label "leicht" verlassen, wenn im Namen der Webseite das Wort "Alpinisten" vorkommt. Es gibt Menschen, die trinken eine Maß Milch.

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Illustration: Julia Schubert

Auch Freundschaften können in Schieflage geraten. Eine Süßigkeit, die sich lohnt, wiederentdeckt zu werden: Nappo. Dabei wichtig: im Kühlschrank lagern! Automatenkaffee schmeckt in Frankreich einfach besser.  Und in Italien.  Joko und Klaas können auch virale Videos machen.  Es ist viel schwieriger, eine Stadt bei Sonnenschein zu verlassen, als im strömenden Regen. Der Weißwurstäquator verläuft parallel zum Speziäquator. Wenn's am schönsten ist, muss man gehen. Immer. Bei spontanen Promivergleichen immer kurz darüber nachdenken, wie tief man das Gegenüber damit seelisch verwunden könnte. Am Ende des Sommers herrscht Torschlusspanik, weil man nicht mal annähernd alle Sommertätigkeiten geschafft hat. Die letzten drei Tage arbeiten vor einer Woche Urlaub fühlen sich so an, wie die letzten drei Wochen vor den großen Ferien als Schüler. Der Satz "Ich geb' dir einen aus" ist ein universelles Heilmittel. Der große Vorteil einer freiberuflichen Tätigkeit: Man muss bei der Arbeit keine Hose mehr tragen. Die Eissorte "Graceland" enthält Banane und Schokolade. Und Erdnüsse. Es gibt nichts Tröstlicheres als eine heiße Dusche in anstrengenden Zeiten. Witwer leben wie Junggesellen. Sie essen Ravioli und haben eine Kiste Flens auf dem Balkon stehen. Die ist dann aber zumindest alkoholfrei. Je näher der Start des Oktoberfests rückt, desto mehr Freunde melden sich und fragen, wie's in München so läuft und wann man sich mal wieder sieht.

Text: jetzt-redaktion - Illustration: katharina-bitzl

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