Wir haben verstanden: KW 37

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Wenn man so müde ist, dass man aus Wut weinen muss, dann sollte man dringend ins Bett oder an die frische Luft gehen.

Manche Menschen sollten sich diesen Satz auf den Unterarm tätowieren lassen: “Verkauf dich nicht unter Wert, verkauf dich nicht unter Wert, verkauf dich nicht unter Wert!”

Wenn man jemanden vermisst, dann sollte man es ihm sagen.

Wer unter einer chronischen Krankheit leidet, sollte so wenig Zeit wie möglich in Internet-Foren verbringen, in denen sich Betroffene gegenseitig verrückt machen. Sonst wird man selbst zu so einem Nervtypen, der sich nur noch über die Krankheit definiert.

Es lohnt sich immer, die Beipackzettel von Medikamenten zu lesen und die Anweisungen möglichst zu befolgen.

Auch wenn es anstrengend ist: Man sollte unbedingt versuchen, den inneren Hausmeister zum Schweigen zu bringen, wenn man mal wieder Leute auf der Straße beim Unsinn machen beobachtet. 

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Illustration: Julia Schubert

 

Es gibt ja nichts Besseres im Straßenverkehr einer Stadt als ein gutes, altes Mokick! 

Jeder schämt sich mal und das ist eigentlich gar nicht so schlimm, erst Recht nicht, wenn man endlich mal erkärt, kriegt, wo Scham eigentlich herkommt.

Eine Uhr kann ziemlich viel über ihren Träger sagen – aber nicht unbedingt das, was er mit der Uhr eigentlich sagen will.  

Früher haben Bands Alben “rausgebracht”. Heute präsentieren sie sie zusammen mit dem neuen iPhone.  

Früher haben sich die Bundestagsabgeordneten über die Kleidung der Grünen aufgeregt. Heute regen sich die Grünen auf, wenn eine CSU-Abgeordnete im Parlament ein Dirndl trägt.

Beim zweiten Royal Baby dürfte die Aufregung auch nicht wesentlich kleiner ausfallen als beim ersten.

Abends noch Überstunden machen ist weniger schlimm, wenn man sie bei Kerzenschein und Rotwein auf dem Balkon machen kann.

Nur ein Boot, auf dem eine Bierbank Platz hat, ist ein gutes Boot.

An Trampern vorbeifahren ist ein Fehler.

Knödel müssen nicht rund sein.  

Auch Vegetarier können einem saftigen Schweinsbraten nicht widerstehen.  

Nationalismus und viel Bier sind keine gute Mischung.

Wenn man später aus dem Haus geht, kann man trotzdem früher auf der Arbeit ankommen.

Man muss das Internet lieben für Sätze wie: "Where r strangers i want 2 meet them."

Voll crazy: Computer, die einem sagen, in welchen Fahrstuhl der sechs verfügbaren Fahrstühle man steigen soll, um am schnellsten ans Ziel zu gelangen.



Text: jetzt-redaktion - Illustration: Katharina Bitzl

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