Wir haben verstanden: KW 40

Jede Woche lernen wir etwas dazu: in der Redaktion, im jetzt-Kosmos, im Internet, in der Welt. Das schreiben wir immer am Ende der Woche an dieser Stelle auf.
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An vier Tagen hintereinander Nudeln Bolognese zu essen, schafft selbst der größte Bolo-Fan nicht. Alle behaupten jemanden zu kennen, der sich hochgeschlafen hat. Aber wenn man dann einen Protagonisten sucht, will es niemand gewesen sein. Wenn Eltern entdecken, dass sie mit ihren Smartphones Emojis verschicken können, rasten sie komplett aus.

Es gibt wahrscheinlich keinen größeren Checker des Aufmerksamkeits-Business als Banksy. Großstadtbolzplätze sind schöne Orte. Das einzige, was man bei Freizeitkicker-Fußballturnieren nicht ernst nehmen darf, sind die vielen Teilnehmer die sagen, sie würden das alles nicht so ernst nehmen. Beim Kneipenquiz sollte man immer mindestens einen Sportexperten dabei haben und einen mit großem Latinum. Es ist die Zeit des Jahres erreicht, ab der man den Mitbewohner schimpfen darf, wenn er über Nacht das Fenster im Bad auflässt. Die Regel ist nicht: Man soll gehen, wenn es am Schönsten ist. Sondern: Wenn man geht, ist es plötzlich am Schönsten. Man kann tatsächlich vermissen, dass einem jemand auf den Geist geht. Bananen bergen viel Konfliktpotential. Man kann wegen eines Falafels einen Zug verpassen. Ist der Falafel sehr gut, lohnt es sich fast. Eine alternde Katze hat ähnliche Verhaltensmuster wie ein Säugling. Den besten Baumkuchen der Welt gibt es beim ehemaligen Hoflieferanten in Berlin. Schöne Cafés mit noch schöneren Torten machen Lust, im Altersheimalter dort zu sitzen und sich nur noch von Kaffee und Kuchen zu ernähren.

Text: jetzt-verstanden - Illustration: Katharina Bitzl

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