Wir haben verstanden: KW 8

Jede Woche lernen wir etwas dazu: in der Redaktion, im jetzt-Kosmos, im Internet, in der Welt. Das schreiben wir immer am Ende der Woche an dieser Stelle auf.
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Illustration: Julia Schubert



Ein Herd ist viel leichter als man denkt.

Auch die Niagarafälle können zufrieren.

Wer im Jahr 2015 mit einer Kippa auf dem Kopf durch Paris läuft, muss damit rechnen, antisemitisch angefeindet zu werden.

Wer im Jahr 2015 mit einer Kippa auf dem Kopf durch Berlin läuft, nicht.

Ach ja, in München auch nicht.

Man käme ja von selbst nicht drauf, Honig auf die Pizza zu machen. Aber wenn es das im Restaurant gibt, sollte man es probieren. Schmeckt nämlich super. Vor allem, wenn der Honig auch noch scharf ist.

In der Sauna bestaunt man ja doch immer wieder den Effekt, dass man nicht merkt, dass man nackt ist, weil alle nackt sind. (Merkt man sonst eigentlich nie, dass man angezogen ist, weil alle angezogen sind? Mal drauf achten!)

Es dauert 15 Stunden und vier Minuten, das gesamte Berliner S-Bahn-Netz abzufahren. Wenn man Mathematiker ist.

Wenn man ernsthaft drüber nachdenkt, sich doch wieder eine Katze anzuschaffen, dann fühlt sich das erschreckend sesshaft an.

Dass es Produkte gibt, von denen du nicht mal ansatzweise weißt, wo du sie kaufen kannst, fällt dir zum Beispiel auf, wenn dein Vater Meisenknödel in den Baum vor deinem Balkon hängt. Meisenknödel!

Als nächstes fällt dir dann übrigens auf, dass es in deinem Hinterhof überhaupt gar keine Vögel gibt.

Aktueller Lieblingssatz: “Ist ein Grower!”

Wenn den jemand über einen Witz sagt, der erst ein bisschen lustig ist und dir nach ein paar Wiederholungen Tränen abringt: Für die kommenden Minuten besser nichts Wichtiges vornehmen. Einen Grower beim Namen zu nennen, lässt ihn nämlich noch weiterwachsen!

Dieser Vertipper ist ein Grower:

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Illustration: Julia Schubert



Es gibt Menschen, die sich Bots programmieren, die für sie twittern.

Manche dieser Bots twittern dann Todesdrohungen.

München braucht dringend einen neuen Konzertsaal – für Popmusik.

Wenn man abends auf der Couch mal Weiß- statt Rotwein trinkt, hat man am nächsten Morgen sehr viel mehr Mails mit Themenideen im Postfach.

Nicht alle davon sind gut.

Autofahren, ohne Scheibenwischwasser, im Winter: ungefähr ab der zweiten Woche ein durchaus riskanter Dreisprung.

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