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Saras Hassans Schreibtisch steht in Brüssel. Dort hat sie die drei Jahre als politische Referentin im Europaparlament „durchgepowert“ und sich jetzt entschieden, erst mal eigene Projekte voranzutreiben – ein feministisches Frauennetzwerk und einen feministischen Women-of-Color-Podcast.

Foto: Sebastian Raible
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Foto: Sebastian Raible
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Foto: Sebastian Raible
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Foto: Sebastian Raible
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Foto: Sebastian Raible

Hier arbeite ich, wenn ...

... wenn ich mit einer Freundin zusammen unseren Podcast produziere – vorbereiten, aufnehmen, schneiden, nachbearbeiten – und zum anderen bei meiner Arbeit für das Netzwerk. Momentan arbeite ich an sehr vielen verschiedenen Dingen. Ich plane Workshops und Tagungen oder schreibe an Konzepten. Dazwischen mache ich auch noch ein bisschen freiberuflichen Journalismus.

Ablenken lasse ich mich von:

Vielem. Ich arbeite meistens am Laptop und darum bin ich auch oft in diesem Internet und auf Twitter. Das ist mitunter aber auch gar nicht so schlecht, weil ich dort immer wieder Anregungen in Dingen, die mich aufregen, finde. Auf meinem Schreibtisch liegt auch noch ein Gameboy – als Belohnung. Wenn ich lange genug gearbeitet habe, dann zocke ich ein bisschen.

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Foto: Sebastian Raible
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Foto: Sebastian Raible

Mein wichtigstes Accessoire:

Ich arbeite zwar viel digital und über Distanz mit anderen Menschen im Internet und in Google Docs, aber das wichtigste Accessoire ist für mich immer noch Papier. Ich habe immer mehrere Notizbücher um mich herum liegen, in denen ich Dinge plane und Ideen entwickele. Und natürlich ist auch ein Stift, mit dem ich – und das klingt ein bisschen neurotisch – schnell schreiben kann, sehr wichtig, denn wenn eine Idee einschießt, dann muss ich das sofort auf Papier bringen.

Das liegt hier auch oft, obwohl es nicht auf den Schreibtisch gehört:

Das wäre wohl wieder der Gameboy – und ansonsten ein Haufen Bücher, die ich alle noch lesen will. In letzter Zeit sind das häufig Reiseführer. Ich habe nämlich einen Spleen entwickelt: Ich kaufe mir Reiseführer von Städten, in denen ich entweder lebe oder lange gelegt habe, und tue dann so, als wäre ich eine Touristin, um mit touristischen Augen durch meine Stadt gehen zu können. Das ist immer ziemlich spannend und ich entdecke Dinge, die ich so gar nicht bemerkt oder gemacht hätte.

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Foto: Sebastian Raible

Grundsätzlich laufe ich viel draußen herum. Ich habe das Gefühl, wenn man geht, dann gehen die Gedanken mit. So kommen mir häufig Ideen, die ich dann umsetze, wenn ich zurück am Schreibtisch bin. Für mich ist der Schreibtisch ein Ort, an dem die richtige Arbeit gemacht wird. Sachen, die für mich eher Routine sind, mache ich auch mal im Liegen auf dem Sofa oder im Bett, aber ich glaube schon, dass man anders arbeitet, wenn man aufrecht sitzt.

Noch ein Schreibtisch? Bitteschön: