50 Prozent aller Jugendlichen finden Jungs voll doof

Und andere Erkenntnisse aus dem aktuellen Drogenbericht.
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Illustration: Katharina Bitzl

"Alkohol gehört im Gegensatz zu Cannabis zu unserer Kultur", hat Marlene Mortler mal gesagt. Dazu muss man wissen: Die gute Frau von der CSU ist die Drogenbeauftragte der Bundesregierung. In dieser Funktion hat sie gerade mal wieder die aktuelle Drogenaffinitätsstudie vorgestellt.

Komischer Name, komisches Ergebnis: Alkohol gehört nicht zur Jugendkultur. Angeblich trinkt ein Drittel der 18- bis 25-Jährigen regelmäßig Alkohol. Sprich einmal in der Woche. Und bei den 12- bis 17-Jährigen will ebenfalls ein Drittel noch nie einen Schluck Alkohol getrunken haben. Ernsthaft? Jeweils ein Drittel? Glauben wir natürlich sofort. Genau wie die folgenden Angaben, die uns aus ganz geheimer Quelle und vertraulich zugespielt wurden. #alkoholpapers 

  • 50 Prozent aller Jugendlichen finden Jungs voll doof.
  • 0,3 Prozent wussten, wer der Babo ist.
  • 74,2 Prozent der Jugendlichen gaben an, sie würden sich "sehr" oder "ganz arg" freuen, wenn ihre Eltern bei der Party zum 18. Geburtstag zu einem Überraschungsbesuch auftauchen würden.
  • 88 Prozent haben noch nie einen Porno gesehen.
  • Nur 2 Prozent aller Jugendlichen waren bereits einmal nach Mitternacht wach.
  • 93 Prozent aller Jugendlichen waren auf mindestens zwei Konzerten von Matthias Reim.
  • Bei den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen unter 12- bis 25-Jährigen lagen Briefmarkensammeln, Spülmaschine ausräumen und der Oma das Internet erklären auf den ersten drei Plätzen.
  • 99,99 Prozent aller Befragten hatten noch nie von Tinder gehört.
  • 112 Prozent aller Jugendlichen lösen bivariate Regressionsanalysen, wenn sie nicht einschlafen können.
  • 4,5 Prozent der Befragten konnten nicht Hauptstadt, Bruttoinlandsprodukt und Bevölkerungsdichte von Sierra Leone nennen.
  • 0,02 Prozent gaben an, schon einmal während einer Klausur gespickt zu haben.
  • 79 Prozent verlangen von ihrem zukünftigen Partner, mindestens fünf Gedichte  fehlerfrei aufsagen zu können. 
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