Kendrick Lamar trifft Obama im Weißen Haus

Es ging dabei nicht nur um Musik.

Illustration: Julia Schubert

Dieses breite Grinsen - bei beiden: Barack Obama hat Kendrick Lamar im Weißen Haus empfangen. Der 28-Jährige macht keine großen Posen, sondern politische Musik, er thematisiert Armut und Polizeigewalt. Nach den Unruhen in Ferguson oder Baltimore ist er für viele Afrokamerikaner der Musiker der Stunde. Obama, erster schwarzer US-Präsident, hat sich als Fan des Rappers geoutet und erklärt, dass Lamars “How much cost a dollar” sein Lieblingstrack von 2015 war. 

Kendrick Lamar - Pay It Forward

Das war aber nicht der Anlass für das Treffen. Lamar engagiert sich in der Jugendhilfe und wirbt dafür, Heranwachsenden als Mentor zu Seite zu stehen. “Ich hab mich mit Präsident Barack Obama zusammengesetzt, und es kam heraus, dass wir die gleichen Ansichten haben, bei den Problemen der Innenstädte und wie man sie lösen kann. Wir waren uns einig, dass man sich um die Jugend kümmern muss und dass Mentoren verhindern können, dass ein Leben auf die schiefe Bahn gerät”, sagt Lamar in einem Clip für das Mentorenprogramm “Pay It Forward”. 

In dem Video spielt Lamar eine Runde Basketball mit einem kleinen schwarzen Kind, die beiden blödeln herum, in der Overvoice klingt Lamar aber sehr ernst: “Wenn ich mir ansehe, wo ich heute stehe, ist mir klar, dass ich meinen Erfolg den Mentoren verdanke, die ich im Leben hatte”, sagt er. Der Clip endet mit den Bildern davon, wie Lamar Obama trifft und beide Männer so gelöst aussehen.

 

fran

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