Dubrovnik

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Bester Plattenladen: Cult CD Shop, Iva Vojnovica-Straße 57 Bester Platz für Rendezvous: Beim Eisladen in der Put Placa, der Hauptstraße Dubrovniks, auch Stradun genannt, eine Riesenportion Eis holen und dann an den alten Stadthafen setzen. Oder gleich mit dem Boot auf die Insel Lokrum fahren. Bester Club: Die kleine Bar, die an der Südwestseite der Stadtmauer „hängt“ – deswegen gibt es hier den besten Sonnenuntergang. Soundtrack zur Stadt: Das Album „Dubrovnik Blues“ von den Dubrovniks. Mehr Dubrovnik geht nicht.

Dubrovniks historische Altstadt Foto: ddp Buch zur Stadt: Das berühmteste Buch über die Stadt ist „Dubravka“ von Ivan Gundulic, eine Kritik an der barocken Adelsgesellschaft Dubrovniks mit der „Hymne an die Freiheit“ als Happy End. Auch lesenswert ist der Roman des Autors Robert Riedl, „Zum Abschied vom Vater“, der im Dubrovnik des Jahres 1991 spielt. Riedl hat aus der Geschichte eine multimediale Performance gemacht. Unwahrer Mythos: „Da ist doch alles vom Krieg zerstört.“ Die UNESCO erklärte Dubrovnik nach dem Krieg zum Weltkulturerbe und beseitigte Kriegsschäden. Die Häuser stehen in der Stadt so eng, dass durch die Luftangriffe nur die Dächer zerstört wurden. Jetzt sieht man nur noch an den unterschiedlichen Farben der Dächer, dass hier mal Krieg war. Obskurster Brauch: Die Krawatte wurde in Kroatien „erfunden“. Mädchen schenkten ihrem Liebsten das Tüchlein, das diese trugen, um ihre Liebe öffentlich zu zeigen. In der kroatischen Tracht ist die Krawatte immer noch das wichtigste Accessoire. Stadtteil, den man kennen muss: Natürlich die Altstadt. Wenn man auf der 6 Meter dicken und 1.940 Meter langen Stadtmauer einen Rundgang macht, kann man die gesamte Stadt von oben sehen. Wichtigster Satz: Der häufigste und wahrscheinlich wichtigste Satz ist: „Dje si, kenova?“ Das bedeutet in etwa: „Hallo, wie geht’s? Was gibt es Neues?“ Satz, mit dem man sich zum Deppen macht: „Liegt Dubrovnik in Bosnien?“ Was man niemals tun sollte: In die Put Prijeko gehen, eine Parallelstraße zur Put Placa. Hier reiht sich ein Restaurant an das nächste, und die Bedienungen versuchen, einen zu überreden, doch bitte bei ihnen zu essen. Das sagen die anderen: Bernhard Shaw sagte: „Wer das Paradies auf Erden sehen will, muss nach Dubrovnik kommen.“ Schlimmste Phrase: „Wo is’n hier der Parkplatz?“ Dubrovniks Altstadt ist komplett autofrei. Unnütze Information: In Dubrovnik leben 500 Deutsche. Wann sind alle Einwohner besoffen: Zur Eröffnung der alljährlich stattfinden Sommerfestspiele. Es kommen Menschen aus ganz Kroatien und dem Rest der Welt, trinken viel Bier und Wein und schauen sich das umwerfende Feuerwerk an. Dämlicher Superlativ: Dubrovnik ist an 220 Tagen wolkenfrei. Die verhassten Provinzler: In Dubrovnik macht man sich ziemlich unbeliebt, wenn man sich positiv über Montenegriner und Herzegowiner äußert. Uni-Fach, das es nur dort gibt: Es gibt eine Fachhochschule für Seefahrt und Tourismus und ein Universitätszentrum für Postwesen der Universität Zagreb. Lebenswerteste Sache, die die Stadt hervorgebracht hat: Die Strömung der Adria. Sie ist so gerichtet, dass Unrat von der kroatischen Küste weggespült und an der italienischen Adria-Küste angespült wird. Einwohner: 43.770 (2005) Wie viele Freibäder: Dubrovnik ist eine Halbinsel. Drumherum ist also alles ein einziges Freibad. Hochrangigstes öffentliches Verkehrsmittel: Das einzige Verkehrmittel: Busse. Aber die sind schöne alte orangene M.A.N.-Busse. Wie viele Eisdielen: Mindestens eine Wie viele Parks: Mindestes zwei, beide am Pile-Tor. Durchschnittsmiete: -- Durchschnittstemperatur: Im Februar 4,6°C, im August 26,2°C. Sonnenstunden im Jahr: 2.554 Fußballclub: Dubrovnik hat keinen eigenen Fußballclub. Hinweis: Die Orte aus diesem Beitrag sind auf der Landkarte von Kenn-die-Stadt eingetragen. Hier geht's direkt zur Karte.

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