Süddeutsche Zeitung

Unsere Kernprodukte

Im Fokus

Partnerangebote

Möchten Sie in unseren Produkten und Services Anzeigen inserieren oder verwalten?

Anzeige inserieren

Möchten Sie unsere Texte nach­drucken, ver­vielfältigen oder öffent­lich zugänglich machen?

Nutzungsrechte erwerben

Kenn die Stadt: Wellington - wo der Wind wohnt

Teile diesen Beitrag mit Anderen:

Bester Plattenladen: Slow Boat Records in der 183 Cuba Street. Bester Platz für Rendezvous: Eindeutig: Der Civic Square am Hafen. Bester Club: An Konzertabend: Das Bodega , 101 Ghuznee Street. Ansonsten: Das Jet am 36 Courtenay Place. Soundtrack zur Stadt: The Mutton Birds – „Wellington“.

Default Bild

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Maoris auf einem Protestmarsch in Wellington. Bild: afp Gedicht zur Stadt: „Wellington“ von Peter Bland (aus „My Side of the Story”, 1964). Unwahrer Mythos: Wellywood is the next Hollywood. Obskurster Brauch: Nach einer aktuellen Untersuchung bleiben an Sonntagen 45 Prozent mehr Fußgänger an Ampeln stehen. Stadtteil, den man kennen muss: Das Zentrum hat einen Durchmesser von zwei Kilometern. Wirkliche Unterschiede gibt es nicht. Wichtigster Satz: das universelle „Cheers!“ Satz, mit dem man sich zum Deppen macht: „Wellington ist zu windig.“ Was man niemals tun sollte: Nach Kelburn laufen, statt das Cable Car zu nehmen. Das sagen die anderen: „Wellington ist zu windig.“ Schlimmste Phrase: „This is the world headquarters of the verb!“ (nach einem bekannten Zitat von Lauris Edmond, einer neuseeländischen Dichterin) Unnütze Information: Wellington war die erste Hauptstadt, in der das neue Jahrtausend gefeiert wurde. Wann sind alle Einwohner besoffen: Samstags in der Cuba Street und um den Courtenay Place. Dämlicher Superlativ: Wellington hat pro Einwohner gerechnet mehr Cafés als New York. Die verhassten Provinzler: Die Provinzler hasst hier niemand. Alle hassen Auckland. Uni-Fächer, das es nur dort gibt: Criminology, Chemical Genetics, AVID software training und Physical Geography. Lebenswerteste Sache, die die Stadt hervorgebracht hat: Fat Freddy’s Drop

Default Bild

„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Das Parlamentsgebäude Neuseelands, auch "The Beehive" genannt, der Bienenstock Bild: ap Einwohner: 163824 (Stand Sommer 2007) Wie viele Freibäder: keines. Hochrangigstes öffentliches Verkehrsmittel: Das Cable Car, weil es wirklich notwendig ist. Wie viele Eisdielen: 9. Wie viele Parks: 15 große. Der schönste ist der Waitangi Park am Meer. Durchschnittsmiete: Angeblich nur 4,99 Euro pro Quadratmeter. Aber an Statistiken hält sich ja keiner. Durchschnittstemperatur: 12,8 Grad. Sonnenstunden im Jahr: 2060. Fußballclubs: Wellington Phoenix FC (A-League Australia) und Team Wellington (New Zealand Football Championship). Wirklich wichtig ist aber nur das Rugbyteam, die Lions.

  • teilen
  • schließen