Leipzig

Bester Plattenladen: Ohrakel am Brühl 61, nett klein und billig.
armin-wolf

Bester Plattenladen: Ohrakel am Brühl 61, nett klein und billig. Auch gut: Syntax Recordshop in der Ritterstr. 5 Bester Platz für Rendezvous: Das Völkerschlachtdenkmal nachts. Ist so gruselig, dass sich sogar die Jungs an die Mädchen kuscheln vor Angst. Bester Club: Freitags: Roxy, Barfußgäßchen 12 – Russendisco vom Feinsten. Eine schöne Bar ist das Sol y Mar in der Hainstr. 19a – abflacken auf riesigen Couchen.

Ein Leipziger Wahrzeichen: Das Völkerschlachtdenkmal Foto: AP Soundtrack zur Stadt: „Little Rock to Leipzig“ von The Oyster Band. Keine Ahnung, wer das ist, aber der Titel klingt gut und passend. Buch zur Stadt: „Zonenkinder“ von Jana Hensel. Unwahrer Mythos: „Die sächsischen Mädchen sind die schönsten.“ Obskurster Brauch: Sächsisch reden. Stadtteil, den man kennen muss: Schleußig. Besteht praktisch aus nur einer Straße. Aber hier gibt es Gabis Dienstleistungscenter, Paulis Café und den besten Ost-Bäcker der Stadt. Wichtigster Satz: „Wir sind das Volk.“ Satz, mit dem man sich zum Deppen macht: „Wir sind das Volk.“ Was man niemals tun sollte: „Bliemch’ngaffee“ bestellen. Ist keine besonders hübsch dekorierte Kaffeespezialität, sondern Kaffee mit so viel Wasser verdünnt, dass man in der Tasse das Blumendekor durchscheinen sieht. Das sagen die anderen: „Leipzig hat die beschissensten Straßen, die ich je gesehen hab. Aber schöne Jugendstilhäuser.“ Schlimmste Phrase: „Mein Leipzig lob ich mir“, von Goethe. Unnütze Information: Im Dezember 1997 erstmals aufgestellt, erfreut der weltgrößte freistehende Adventskalender seither jedes Jahr alle großen und kleinen Besucher des Leipziger Weihnachtsmarktes. Wann sind alle Einwohner besoffen: Zum Honky Tonk, dem größten Kneipenfestival Europas (April/Mai und Oktober) Dämlicher Superlativ: Pongoland ist das größte Affen-Freigehege der Welt. Die verhassten Provinzler: Mutantenland alias Muldental-Kreis (MTL) Uni-Fach, das es nur dort gibt: Dr. Jürgen Udolph hat Deutschlands einzige Professur für Onomastik (Namensforschung) inne. Lebenswerteste Sache, die die Stadt hervorgebracht hat: Die Wiedervereinigung. Einwohner: 506.578 (Dezember 2006) Wie viele Freibäder: 8. Aber besser, man fährt gleich an einen See. Davon gibt’s genug, gefüllte Tagebaulöcher. Hochrangigstes öffentliches Verkehrsmittel: Die S-Bahn, deren Streckennetz eine Herzform hat. Wie viele Eisdielen: 23 Wie viele Parks: 16% der Gesamtfläche sind Grün, Wildpark 40 ha groß, Stadtpark 134 ha. Durchschnittsmiete: 5 Euro pro qm (kalt) Durchschnittstemperatur: 11,2 Grad Sonnenstunden im Jahr: 1.675 h. Fußballclub: Lipsia Eutritzsch hat den schönsten Namen. Hinweis: Die Orte aus diesem Beitrag sind auf der Landkarte von Kenn-die-Stadt eingetragen. Hier geht's direkt zur Karte.

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