Stockholm

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Bester Plattenladen: Pet Sounds in der Skånegatan 53 (Södermalm) Bester Platz für Rendezvous: Gibt es viele, da Stockholm sich auf viele kleine Inseln erstreckt und es viele Plätze am Wasser mit Grün drum rum gibt – bestens geeignet für Frühstück, Sonnenuntergänge-Beobachten und Mitternachtsspaziergang Geheimtipp: Der Vitabergen, ein Hügel mit Blick auf die Stadt, zu finden in Södermalm bei der Sophia Kyrkan (Sophia-Kirche) Bester Club: Debaser: Liegt am Knotenpunkt Slussen (U-Bahn-Haltestelle) und hat Konzerte und Clubabende im Post-Indie-Style zu bieten

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Illustration: Julia Schubert

Soundtrack zur Stadt: Alles, was die schwedische Musikszene in den letzten Jahren hervorgebracht hat. Besonders zu empfehlen: Hello Saferide - Schweden-Pop einer jungen Dame aus Östersund, herzerfrischend, nachdenklich, liebenswert (siehe youtube), das Album „Pengabrorsan“ von Moneybrother mit schwedischen Texten Buch zur Stadt: „Alla dessa stadsvandringar“ (Alle Stadtspaziergänge): 13 Spaziergänge in Stockholm, mit denen man die Stadt besser kennen lernt. Gibts für ca. 25 Euro im Designtorget, einem spannenden Laden mit Design- und anderem Schnickschnack Unwahrer Mythos: Die Schweden sind ständig besoffen. Stimmt einfach nicht. Am Wochenende wird zwar schon gern und teilweise viel getrunken, aber es ist eher unüblich, unter der Woche Alkohol zu trinken. Obskurster Brauch: Jeden Dienstag treffen sich die Stockholmer Studenten, um kollektiv in ihren Wohnheimen zu schreien. Sehr verstörend für Neuankömmlinge. Woher dieser Brauch kommt, ist bisher unbekannt. Stadtteil, den man kennen muss: Södermalm – hier gibt es feine Platten- und Buchläden, nette kleine Restaurants, Designläden und Kleidung Wichtigster Satz: Tack så mycket! (Vielen Dank!) Die Schweden sind sehr freundliche Menschen und schätzen es dementsprechend, wenn man sich höflich bedankt. Satz, mit dem man sich zum Deppen macht: „Do you speak english?“ Denn wirklich beinahe jeder Schwede spricht Englisch, und vor allem die in der Hauptstadt. Was man niemals tun sollte: Auf eine Party gehen, ohne Alkoholika für sich selbst mitzubringen. Aufgrund der Preise für Alkohol ist es beinahe unmöglich, eine Partygesellschaft mit Getränken zu versorgen. Auch wichtig: Die Schweden mögen Schlange-Stehen. Damit alle in der Schlange ihren Platz haben, gibt es fast überall (Bank, Apotheke, …) Automaten, an denen man eine Nummer ziehen muss. Als Ausländer fällt man da manchmal eher unangenehm auf. Das sagen die anderen: Ist es da nicht total kalt und dunkel? Schlimmste Phrase: Stockholm ist das Venedig des Nordens. Unnütze Information: Kronprinzessin Victoria kann ihren rechten Daumen extrem krümmen – dokumentiert auf einer Postkarte. Wann sind alle Einwohner besoffen: An Mittsommer, dem schwedischen Nationalfest, das immer am Wochenende nach dem 22. Juni stattfindet, wenn die Sonne (fast) nicht untergeht. Dämlicher Superlativ: Der größte IKEA der Welt befindet sich in Stockholm – dabei gibt es doch noch so viel mehr tolle skandinavische Designer und Einrichtungshäuser… Die verhassten Provinzler: Alle, die aus Göteborg oder der Umgebung kommen - ist zwar die zweitgrößte Stadt Schwedens, zählt aber zur tiefsten Provinz. Uni-Fach, das es nur dort gibt: Kriminalistik, Kinderkultur Lebenswerteste Sache, die die Stadt hervorgebracht hat: Labrador, ein Plattenlabel, das sich dem „Sound of Young Sweden“ widmet, abseits der bereits bekannten musikalischen Highlights www.labrador.se Einwohner: Ca. 770 00 Hochrangigstes öffentliches Verkehrsmittel: Die tunnelbana, die Stockholmer U-Bahn, ansonsten Fahrräder und Boote Wie viele Eisdielen: Genügend Wie viele Parks: Viele (siehe Bester Platz für Rendezvous) Durchschnittsmiete: Hoch: Ein Zimmer im Studentenwohnheim kostet 3000 SEK (ca. 350 Euro), für Wohnungen in der Altstadt muss man wohl noch mindestens eine 0 dranhängen Durchschnittstemperatur: 6,6 Grad Sonnenstunden: Im Sommer etwa 8 pro Tag Fußballclub: Djurgårdens IF; die Frauenmannschaft des Djurgårdens IF kam 2005 sogar bis ins Finale des UEFA Women’s Cup Bild: privat

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