Die jetzt.de-Kettengeschichte, Teil 32

Anna schlägt das Jobangebot in der Redaktion aus und geht lieber feiern. Dabei gerät sie an einen Ort, der ihrer Karriere vielleicht die nötige Wendung geben könnte... Teil 32 unserer Kettengeschichte von jetzt-Userin Reikix.
jetzt-redaktion

Was bisher geschah: Anna jobbt an der Tankstelle und haut mitten in der Nachtschicht ab, um ihren Schwarm Gerwin Gewinner zu treffen. Doch Gerwin entpuppt sich als Verbrecher und er und seine Komplizin, die alte Liesel Maier, sperren Anna auf einem Dachboden ein. Annas Chef Paul, der sie retten will, kennt die Entführer schon - die drei haben gemeinsam Kunstwerke gestohlen, die magische Kräfte haben. 

In einer Parallelrealität hat Anna inzwischen einen Roman namens "Nachtschicht" gelesen und wurde in die Geschichte hineingesogen. Ihre Freundin Rana gerät in die Fänge der Entführer, Ranas Freundin Bernhard wird ermordet. Anna und Paul flüchten in die Tankstelle, werden von einer Zombie-Armee bedroht und von einem fliegenden Einhorn gerettet...

...und Anna erwacht in einer Redaktion als Autorin einer Kolumne namens "Nachtschicht", wird aber gefeuert. Vor dem Redaktionsgebäude trifft sie auf einen geheimnisvollen Fremden und auf Gerwin - als Kapitän eines Raumschiffs. Anna wird ohnmächtig und wacht im Haus ihrer Urgroßtante auf. Dort bekommt sie die Möglichkeit, zu einem beliebigen Punkt der Erzählung zurückzuspringen und landet wieder in der Redaktion, die sie arbeitslos verlässt. Ihre nächste Mission: die Welt retten! Und eine erfolgreiche Journalistin werden! Just in diesem Moment ruft die Redaktion bei ihr an und bittet um Annas Mithilfe...

Alle vorigen Teile der Kettengeschichte kannst du hier nachlesen. Und hier kommt Teil 32 von jetzt-Userin Reikix.

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Illustration: Julia Schubert


"Jetzt hör aber selber mal zu! Ich hab keinen Bock zu springen, wenn ihr mich braucht und dann wieder gehen zu müssen, wenn jemand besseres vorbei kommt."

In diesem Moment betritt Vera den Raum. "Anna, jetzt hör aber mal zu: Du hast doch gesagt du willst an deiner Karriere arbeiten, also hopp hopp, jeder Job kann hilfreich sein!" Aber Anna denkt gar nicht daran zu helfen, sie hat jetzt schon so viel Arbeit in den Neuanfang gesetzt, dass sie den Start aus eigener Kraft schaffen möchte. Also sagt sie Steffie ab und legt auf. Vera würdigt sie keines Blickes und Anna macht sich nun doch auf den Weg zum Bäcker. Selbstzweifel überkommen sie und sie fragt sich, ob sie sich nicht lieber einen anderen Teil ihrer Geschichte zum Zurückspringen hätte aussuchen sollen… Außerdem ist ihr absolut nicht klar, wo das Leben für sie hinführen soll. Doch der leckere Apfelkuchen beim Bäcker reißt sie aus ihrer Sinnkrise. „Den hätte es an der Tankstelle nicht gegeben“, denkt sie und macht sich wieder auf den Weg nach Hause. Doch irgendwie ist die Lust zum Arbeiten verflogen und Anna überlegt lieber, wie sie ihren Abend verbringen sollte.

Es ist 22 Uhr, als Anna den Club betritt. Noch ist nicht viel los, aber das ist Anna egal, sie hat vorgetrunken und ist jetzt schon rotzevoll. Als sich der Club langsam füllt, stürmt Anna die Tanzfläche und tanzt sich den ganzen Frust aus dem Körper. Vera würde jetzt meckern, dass sie ihre Kraft lieber in die Jobsuche stecken sollte, aber irgendwie hat Anna das Gefühl, dass sie nichts richtiger machen könnte als an diesem Abend hier zu sein. Der Club um sie herum vibriert und alles tanzt ausgelassen. Anna ist völlig mit der Masse verschmolzen und denkt nicht mehr nach. Das ändert sich jedoch sofort, als sie auf der Toilette kurz auf ihr Handy schaut. Abgesehen von vielen verpassten Anrufen von Steffie ist da auch eine SMS von Vera: „Anna, pass auf dich auf, dieser Club, in den du wolltest, ist angeblich verrufen als absoluter Drogenumschlagplatz…“

Vera wieder. Was Anna aufschrecken lässt, ist nicht die Warnung - sondern ihr Journalistenherz fängt ganz schnell zu schlagen an. Vielleicht findet sie ja hier DIE Story mit der sie auch überregional bekannt werden könnte…

Du willst wissen, wie es weitergeht? Teil 32 der Kettengeschichte erscheint am 04. Dezember.

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