Alina und Maxi

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Alina, 18, Abiturientin

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Illustration: Julia Schubert

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Alina, wie würdest du deinen Stil beschreiben? Weiß ich gar nicht so recht. Meine Freundin meint: „Verspieltes Mädchen vom Lande kommt vom Flohmarkt“. Welchen Flohmarkt in München kannst du denn empfehlen? Ich fahr zwei- bis drei Mal im Monat zu dem auf der Rennbahn in Daglfing. Da find’ ich immer etwas. Am besten ist die Uhrzeit um 12 Uhr mittags. Man kann samstags schön ausschlafen und die Verkäufer wollen ihre Sachen einfach schnell loswerden. Hast du ein Lieblingsstück? Ein altes Silbermedaillon, von meiner Mutter geerbt. Ansonsten brauch’ ich für den Sommer unbedingt ein Maxi-Kleid mit Blumendruck. Welchen Kleidungsstil kannst du nicht mehr sehen? Diesen extremen, durchgestylten Indie-Look. Am besten noch mit roten Röhrenhosen. Ganz schlimm. Wie sieht ein stilvoller Mann aus? Wie Ethan Hawke. Schlicht angezogene Typen find ich gut. Was ich an Jungs zum Beispiel überhaupt nicht leiden kann, sind diese spitz zulaufenden Sneaker, die jeder anhat. Mein Freund leider auch.


Maxi, 28, Modelbooker

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Maxi, du bist ja ziemlich bunt. Was hast du heute an? Der Pulli ist von Rote Raupe, die Jeans von American Apparel und die Schuhe von Unnh!. Den Schal hab ich aus der H&M-Kinderabteilung und die Tasche ist ein Geschenk von einem Freund. Was inspiriert dich? Der letzte Urlaub in London zum Beispiel. Meistens lass ich mich von Bands und Musikvideos beeinflussen. Momentan sind es die Klaxons, Boys Noize und MGMT. Was muss ein Mädchen anhaben um dir zu gefallen? Aufgerissene T-Shirts, unter denen ein Tattoo hervorschaut, eine Hornbrille und Zahnspange. Bisschen nerdy muss sie ausschauen. Was wird 2008 noch ganz groß? Meine alte Elho-Neonjacke aus dem Keller, die ich schon als Kind zum Skifahren anhatte. Die ist original Anfang 90er! Für Mädchen: Schnürsenkel als Gürtel. Und was geht gar nicht? Das allerschlimmste sind Jeans-Minis. Das zweitallerschlimmste sind Jeanshosen, die zu Jeans-Minis umgenäht sind. Dein letzter Fund? Eine Single von den Wombats und ein neongelber Kulturbeutel. Da ist ein altes Kassettenradio draufgedruckt mit integrierten Radiolautsprechern.

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