Das Klamottenpaar der Woche: Nezi und Gregor

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Nezi, 32, arbeitet abwechselnd im Krankenhaus oder als Kellnerin

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Illustration: Julia Schubert

Hose: 100 Euro. Ring = Haargummi.

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Schuhe: 20 Euro. Eigentlich sollten es Chucks werden, aber die gab’s nicht in Nezis Größe.

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Tasche: 25 Euro. Gürtel: 80 Euro.

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Brille: Schon uralt, deswegen Preis vergessen. Was bedeutet Mode für dich? Mode ist bei mir in erster Linie abhängig von Kontostand. Wenn der gut ist, kann man schon mal mehr oder Teureres kaufen. Klamotten kann man ja eigentlich nicht genug haben. Was war dein größter Fehlkauf? Da fällt mir spontan meine Couch ein, aber das ist kein Kleidungsstück. Von der muss ich aber trotzdem erzählen. Ich Vollidiot habe mir eine honiggelbe Ledercouch für 2500 Euro gekauft. Natürlich hat sie mich nach einem halben Jahr schrecklich aufgeregt. Wer kauft auch so was? Honiggelb? Bescheuert! Was war dein peinlichstes Klamottenerlebnis? Eine Freundin hat mir zum Geburtstag ein Oberteil geschenkt. Das hatte Neckholderträger und war unterm Busen mit einem silbernen Ring zusammengehalten. Nach unten hin ging’s dann wie so ein Vorhang auf, war also bauchfrei. Das sieht unmöglich aus. Aus Höflichkeit habe ich es dann angezogen, als wir zusammen aus waren. Ich habe mich den ganzen Abend in einem dunklen Eck versteckt, damit mich keiner sieht, der mich kennt. Der Abend war total für die Katz. Was kannst du an anderen Leuten gar nicht sehen? Figurbetonte Sachen, wenn es keine Figur gibt, die man betonen sollte. Bei manchen frage ich mich wirklich, ob sie überhaupt einen Spiegel zuhause haben.


Gregor, 23, spielt in einer Band und studiert nebenbei auch ein bisschen.

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Illustration: Julia Schubert

Hose: 50 Euro. Hemd: 40 Euro, war heruntergesetzt. Shirt: 5 Euro.

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Schuhe: 80 Euro

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Gürtel: 25 Euro. Aus dem Schlussverkauf in Gregors Lieblingsladen. Uhr: 85 Euro

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Armband: 1 Euro. Urlaubssouvenir.

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Kette: ein alter Manschettenknopf vom Großvater. Kopfhörer: Waren beim Laptop dabei und sind trotzdem und definitiv besser als die vom iPod, die andauernd kaputt gehen. Was bedeutet Mode für dich? Ich bin der totale Modelangweiler. Kleidung ist zum Wohlfühlen und Anziehen da und sonst nichts. Modetrends sind mir ziemlich egal. Was wirst du als Nächstes kaufen? Ich brauche Anzüge, weil ich demnächst einige Praktika machen will. Das wird ein teuerer Spaß. Unterscheidest du zwischen Privat- und Arbeitskleidung? Das kommt drauf an. In meinem Praktikum werde ich eben Anzüge brauchen. Ich unterscheide sonst aber hauptsächlich zwischen Bühnen- und Privatkleidung. Aber das klingt jetzt, als würde ich das total wichtig nehmen. Sagen wir so: Auf der Bühne möchte ich schon gerne etwas Besonderes anziehen, aber wahrscheinlich greife ich deswegen öfter einfach zu Lieblingssachen. Ich style mich jetzt nicht oder so, nur weil ich Musik mache. Kannst du Klamotten leicht wegwerfen? Ja, das ist gar kein Problem. Wenn es kaputt ist, dann kommt es weg. Ich hänge nicht an meiner Kleidung. Nur der Manschettenknopf von meinem Großvater, der ist wichtig. Ich hoffe, den verliere ich nie.

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