Das Klamottenpaar der Woche: Sergio und Sonia aus Madrid

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Klamottenpaar der Woche: Sonia, 28, Erzieherin und Sergio, 29, Gitarrist in einer Rockband

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Illustration: Julia Schubert

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Sonia, was hast Du an und wie viel hat es dich gekostet? Die Schuhe habe ich im Corte Ingles für 80 Euro gekauft. Die Hose ist von „Pull and Beer“ und hat ungefähr 30 Euro gekostet. Das T-Shirt ist von H&M, 12 Euro. Schal und Pulli sind von Zara, 5 und 14 Euro. Die Jacke ist von Wrangler und hat 80 Euro gekostet. Die Tasche ist Second Hand. Die habe ich mir gestern erst gekauft im Templo de Susu für 11 Euro. Trägst du etwas, mit dem du besondere Erinnerungen verbindest? Ja, die Tasche. Ich bin vor ein paar Jahren von Madrid nach Valencia gezogen und jedes Mal, wenn ich wieder hierher komme, kaufe ich mir ein Teil im Templo de Susu. Der Laden ist total charakteristisch für Madrid. Was inspiriert dich für dein tägliches Outfit? Um ehrlich zu sein inspiriert mich die Mode für Jungs. Vor allem bei T-Shirts. Ich mag das Design einfach lieber und ich kann mich nicht mit T-Shirts von Hello Kitty anfreunden. Die Jacke ist, glaube ich, auch für Jungs. Wie beschreibst du deinen Style und wie viel bedeutet er dir? Mein Style ist eher eklektisch. Ich mische eigentlich alles. Früher haben mir Klamotten mehr bedeutet. Nenn mir zwei Dinge, die Du dieses Jahr mehr auf der Straße sehen möchtest! Zum einen Stiefel, die fast aussehen wie Cowboy-Stiefel. Die müssen unten breit sein, wenig Absatz haben und bequem sein. Und dann noch lange Wollschals in Grau. Und was geht dieses Jahr gar nicht mehr? Diese langen Oberteile, die zu dünn sind, um warm zu halten, und hohe Schuhe mit durchgehendem Absatz. Wo waren deine Schuhe schon überall? Die Schuhe habe ich erst seit einem Jahr. Aber seitdem war ich mit denen in Madrid, Valencia, Toledo und in der Türkei. Zu guter Letzt, welche Stadt hat die beste Mode zu bieten? Ich würde sagen Madrid, aber ich habe auch schon oft von Berlin gehört. Auf der nächsten Seite erzählt Sergio von den Klamotten an seinem Leib


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Illustration: Julia Schubert

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Sergio, was trägst du, wie viel hat es gekostet und wo hast du es gekauft? Die Jacke hat mich 90 Euro gekostet. Gekauft habe ich sie in Malasana, Madrid. Die Mütze ist aus New York, 20 Dollar. Der Sweater ist vom Corte Ingles, genauso wie die Hose. Ich erinnere mich nicht mehr, wie viel der Pulli gekostet hat, aber für die Hose habe ich ungefähr neunzig Euro bezahlt. Das T-Shirt ist aus einem Laden in Chueca für 15 Euro und die Schuhe waren ein Geschenk. Wie würdest du deinen Style beschreiben? Malasanero. Benannt nach dem Viertel in Madrid, in dem ich wohne. Wie viel Geld gibst du im Monat für Mode aus? Eigentlich nichts. Das meiste bekomme ich von meiner Mutter und meiner Freundin geschenkt, zum Beispiel zum Geburtstag. Was war das Hässlichste, das du jemals getragen hast? Oh, da gab es viel. Aber am schlimmsten war diese knallbunte Jacke aus den 90ern, in die mich meine Mutter gesteckt hat. Was sagt die Kleidung über jemanden aus? Ziemlich viel. Zum Beispiel, was für ein Typ er ist, mit wem er abhängt und was für Interessen er hat. Hast du etwas an, mit dem du etwas Besonderes verbindest? Die Mütze erinnert mich an meine Reise nach New York. Wie lange brauchst du, um dich morgens fertig zu machen und was ist dabei am wichtigsten? Morgens dauert es bei mir nur zehn Minuten und das wichtigste ist der Kopf, genauer die Haare. Was darfst du auf keinen Fall vergessen, wenn du morgens aus dem Haus gehst? Naja, meine Jacke, meinen Geldbeutel und mein Plektrum.

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