Das Klamottenpaar der Woche: Steffen und Xifan

Irgendwas muss man ja anziehen: Ein Mädchen und ein Junge verraten uns jede Woche, was sie anhaben und was das gekostet hat. Außerdem sprechen sie über Fehlgriffe oder darüber, was ihnen Kleider bedeuten
dana-brueller

Steffen, 24, Wirtschaftsjura-Student

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Illustration: Julia Schubert

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Handtasche, zwei Euro aus dem Second-Hand-Laden

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Und so trägt man's

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Krawatte, etwa 30 Euro Hallo Steffen, Mode ist dir schon wichtig, oder? Mir ist Mode wichtig, aber nicht so sehr, als dass ich Leute danach beurteilen würde. Für mich persönlich ist Mode aber schon ein Mittel, meinen Charakter auszudrücken. Wie würdest du deinen Stil beschreiben? Als Mischung aus verschiedenen Elementen - Spontaneität, Lockerheit und Eleganz. Wo kaufst du ein? Ach, eigentlich bin ich da nicht festgelegt. In die Innenstadt gehe ich jedenfalls nicht zum Einkaufen, ich komme aus dem Museum. Ich kaufe mal im Designerladen, mal im Second-Hand-Geschäft ein. Meine Tasche zum Beispiel habe ich für zwei Euro in Pforzheim gekauft, und später bemerkt, dass es eine echt Goldpfeil ist! Als meine Oma gestorben ist, habe ich auch einiges abgestaubt. Das klingt jetzt ein bisschen komisch, oder?


Xifan, 20, Psychologie-Studentin

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Cashmere-Schal, 50 Euro

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Tasche, 80 Euro Super Jacke. Findet ihr? Ich finde, ich bin heute total langweilig angezogen. Ich komm gerade aus der Arbeit...Normalerweise gebe ich mir mehr Mühe. Wie würdest du deinen Stil beschreiben? Ach, da könnte ich jetzt mit dem ganzen Individualisten-Blabla anfangen...Mix aus High-End und Vintage...ach, mir ist das zu affig. Aber du interessierst dich für Mode, oder? Ja, sehr sogar. Ich liebe Balenciaga, Raf Simons und vor allem Hussein Chalayan. Was missfällt dir an anderen Leuten? Diesen Stil, den ich für München schon sehr kennzeichnend finde: Sich sauteures Zeug kaufen, und dann so tun, als sei es Retro. Und was trägt ein scharfer Typ? Ein gut sitzendes Sakko.

Text: dana-brueller - sascha-chaimowicz

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