Das Klamottenpaar der Woche: Thea und Espen

Irgendwas muss man ja anziehen: Ein Mädchen und ein Junge verraten uns jede Woche, was sie anhaben und was das gekostet hat. Heute:Thea und Espen, zwei Schüler aus Oslo.
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Espen, 19, Schüler aus Oslo

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Illustration: Julia Schubert

Warum hast du denn ein Zopfgummi um dein Handgelenk? Das ist meine 1.Hilfe-Haarband für Mädchen, die ihres vergessen oder verloren haben. Funktioniert super, um mit Mädels ins Gespräch zu kommen.

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Illustration: Julia Schubert

Hast du sonst noch versteckte Accessoires, die dir im Alltag nützlich sind? Nein, das war´s, meine Kleidung soll praktisch und klassisch casual sein. Was trägst du denn gerade und wie viel haben die Sachen gekostet? Meine Schuhe sind von Helly Hansen und haben rund 100 € gekostet, die habe ich aus dem Spanienurlaub mitgebracht. Meine Jeans ist von Tommy Hilfiger für 120 €, mein Hemd ist glaube ich von Gant, mein T-Shirt ist von Calvin Klein, die Preise weiß ich nicht mehr genau. Das ist ja eine Aufreihung von Markennamen - achtest du sehr auf die Marken, wenn du einkaufst? Ich möchte Qualitätsprodukte kaufen und nicht Kleidung, die nach fünf Mal waschen kaputtgeht. Und ja, ich achte schon auf die Namen – auch meine Boxershorts ist Markenware, die ist von Björn Borg und hat 25 € gekostet. Hast du die gekauft, weil du ein Fan des Tennisspielers bist? Nein, die Marke ist halt einfach cool und sie sitzt gut. Sind Klamotten denn wichtig für dich? Ja sehr! Ich schaue auch bei Anderen darauf und verstehe es nicht, wie manche Leute jedem Trend hinterher hecheln. Aber du trägst heute ja ein Karohemd – das ist zumindest bei uns in Deutschland auch Trend. Das ist etwas ganz anderes, ein kariertes Hemd ist klassisch schick. Ich meine eher so Styles, die nur eine Saison bleiben. Hier laufen gerade viele in türkis-blauen Klamotten rum, das finde ich schrecklich.

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Illustration: Julia Schubert

Wovon lässt du dich klamottentechnisch inspirieren? Durch Magazine wie „Men’s Health“, „GQ“ und auch durch Leute, die ich zufällig auf der Straße sehe. Ich gehe aber auch ins Internet und schaue zum Beispiel bei fashionbeans.com vorbei, die haben immer gute Tipps und Kleidung für Männer. Und wer hat dich zu deinem Haargummi-Anmachtrick inspiriert? Das ist ein Geheimnis. Hauptsache ist ja, dass es funktioniert. Auf der nächsten Seite berichtet Thea aus Oslo von ihrer modischen Erweckung.


Thea, 17, Schülerin aus Oslo

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Illustration: Julia Schubert

Du glitzerst ja an den Füßen und im Haar, wenn die Sonne auf dich scheint … Ich liebe Glanz und Glitter. Es gibt hier auch einen Laden in Oslo, der passend zu seinem Accessoires-Angebot Glitter heißt. Das ist übrigens einer meiner Lieblingsläden, wie wahrscheinlich unschwer zu erkennen ist.

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Illustration: Julia Schubert

Woher hast du denn deine Sachen und wie viel haben diese gekostet? Die Schuhe habe ich bei Zara in Spanien gekauft, die haben rund 90 € gekostet. Die Jeans und die Jacke habe ich von Vero Moda, die Hose hat rund 50 € gekostet, den Preis der Jacke weiß ich nicht mehr genau. Das Hemd habe ich von H&M. Meine Ohrringe habe ich aus einem Chinaladen in Spanien, die waren ein richtiges Zufallsschnäppchen, 2 € habe ich bezahlt. Die Sonnenbrille habe ich von Gina Tricot für rund 10 €. Der Laden ist in ganz Skandinavien sehr beliebt, viele junge Mädels kaufen dort ein.

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Illustration: Julia Schubert

Und wie hast du deine Haare frisiert? Ich habe mir mit einem Lockenstab die unteren Haare eingedreht, das dauert so rund fünf bis zehn Minuten. Das Eindrehen der Haare am Oberkopf geht ganz schnell und ist echt praktisch, wenn man nicht seine Haare im Gesicht haben möchte. Stylst du dich abends anders als am Tag? Ja klar! In der Schule ziehe ich meist Jeans und T-Shirt an, so ungefähr das, was ich jetzt gerade trage. Abends habe ich großen Spaß daran, mich aufzubrezeln. Ich mag gerne Kleider und ich liebe es zum Beispiel - wie jetzt gerade auch – mit glitzernden Spangen und Taschen zu spielen.

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Illustration: Julia Schubert

Gibt es denn etwas, was du ganz schrecklich findest? Hier in Oslo tragen viele Leute Jogging-Einteiler, auch auf der Straße. Die sogenannten Onepieces sind vielleicht gut, um zuhause im Bett rumzufläzen, aber nicht als normale Kleidung. Das sieht aus wie ein Baby-Strampelanzug und wirkt wie ein krampfhafter Versuch aufzufallen.

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