Das Klamottenpaar der Woche: Thomas und Sarah

Ein Mädchen und ein Junge verraten uns jede Woche, was sie anhaben und was das gekostet hat. Sie sind unser Klamottenpaar der Woche, aber in echt nicht notwendigerweise zusammen.
theresa-steinel

Thomas, 33, Gestalter für visuelles Marketing

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Illustration: Julia Schubert

Ist Mode wichtig für dich? Ich gehe abends gerne schicker aus dem Haus. Wenn ich zur Arbeit gehe, wie heute, mach’ ich mir keine große Mühe. Was ist dein Stil? Auch wenn’s klischeebehaftet ist: Es geht schon in die Indie-Richtung. Generell finde ich es wichtig, dass man sich wohlfühlt und keinen Trends nachrennt. Modemagazine schau’ ich mir aber gerne an, zum Beispiel die Face oder die ID. Aber dein Karohemd ist ja schon trendy. Ja, das war ein Versehen. Aber es ist mein Lieblingshemd und ich trage das Teil schon seit einem Jahr! Und wie stehst du zur Röhrenhose? Ich hab’ mir mal welche gekauft, aber zu Hause hab’ ich entschieden, dass ich sie besser doch nicht anziehe. Dafür müsste ich erst ein bisschen abnehmen. Ein Lieblingsstück? Meine Casio-Uhr. Die müsste es endlich mit bunten Armbänden geben. Vielleicht schreibe ich bald dem Herr Casio. Was muss jemand anhaben, um dir zu gefallen? Ich schau’ ja eher Jungs hinterher. Die Klamotten sind mir nicht sooo wichtig, eher schöne Augen. Obwohl: Bei Streifen werde ich eigentlich immer schwach. Adam Green wär’ zum Beispiel was für mich.


Sarah, 26, Dekorateurin

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Illustration: Julia Schubert

Sarah, ist das dein Ausgeh-Outfit? Ja, aber ohne die Schuhe würde ich auch tagsüber so rumlaufen. Wieviel ist dir Mode im Monat wert? Gemeine Frage. Sagen wir 150 Euro. Das wechselt, je nachdem, wieviel Geld ich gerade habe. Mal gebe ich 300 aus, mal sind es nur 50. Wo kaufst du deine Klamotten? 2nd Hand im Kleidermarkt oder auf dem Flohmarkt auf der Theresienwiese. Der ist aber nur einmal im Jahr, deshalb auch viel bei H&M. Beschreib’ uns deinen Stil? Ich versuche es so ein bißchen Rock’n’Roll aussehen zu lassen. Nie zu Mädchen, zu brav, zu sauber. Was für Kleidungsstücke magst du überhaupt nicht – an dir und an anderen? So große Label-Print-Geschichten. Überhaupt Markenkleidung. Ich find es einfach unsinnig, soviel Geld auszugeben. Sonst könnt’ ich, glaub’ ich, alles irgendwann mal tragen. Was wird der Sommertrend? Bestimmt Einteiler, also zusammengenähte Shorts und T-Shirts. Ich find’ die süß.

Text: theresa-steinel - mit Xifan Yang

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