+++ Polizei: "Akute Terrorlage" in München +++

Unter ‪#‎offenetür‬ bieten Münchner Hilfe für alle, die nicht heimkönnen. Die Polizei hat ein Nottelefon eingerichtet.
  • Nach den Schüssen in einem Münchner Einkaufszentrum ist in der Stadt "Akute Terrorlage" ausgerufen.
  • Die Münchner Polizei hat ein Info-Telefon eingerichtet. Wer Hinweise hat oder Hilfe braucht, kann sich unter 089 – 29101910 melden. Für Angehörige gibt es nach Angaben der Polizei eine zentrale Auskunfts- und Vermisstenstelle. Sie ist unter der Telefonnummer 0800 776 6350 erreichbar
  • Inzwischen ist von acht Toten und mehreren Schwerverletzten die Rede. 100 Personen würden laut Polizeisprecher derzeit betreut.
  • Man gehe von bis zu drei Tätern aus. Sie seien mit Langwaffen auf der Flucht. Die Polizei sucht im gesamten Stadtgebiet nach ihnen. Sie stehe dabei nach eigenen Angaben vor "einer der größten Herausforderungen" seit Jahren.
  • Anders als zunächst gemeldet, gebe es laut Polizei auch keine weiteren Schauplätze neben dem OEZ im Nordwesten von München. Das Einkaufszentrum sei mittlerweile geräumt.
  • Unter ‪#‎offenetür‬ bieten Münchner auf Twitter Hilfe für alle, die noch in der Stadt unterwegs sind und nicht heimkönnen.
  • Der komplette öffentliche Nahverkehr ist eingestellt. Die Deutsche Bahn evakuierte den Hauptbahnhof wegen eines Polizeieinsatzes.
  • Wegen des Großeinsatzes im Münchner Stadtgebiet hat die Polizei außerdem alle Autofahrer aufgerufen, von den Autobahnen in Richtung der Landeshauptstadt abzufahren, "um anfahrenden Einsatzfahrzeugen auf dem Weg nach München die freie Durchfahrt zu ermöglichen“, berichtet der Verkehrsservice des Bayerischen Rundfunks.
  • Ärzte und Schwestern zu Münchner Krankenhäusern gerufen worden. "Es wurde der Alarm Massenanfall Verletzte ausgelöst", sagte der Sprecher des Universitäts-Klinikums Großhadern, Philipp Kressirer, der Deutschen Presse-Agentur.
  • Die Polizei fordert die Menschen über die sozialen Netzwerke auf, öffentliche Plätze zu meiden. Außerdem bittet sie darum, keine Videos oder Bilder online zu stellen, da dies den Tätern nur Aufmerksamkeit verschafft.

Dieser Text wird laufend aktualisiert.

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