Diese Frau ist beim ersten Date im Klofenster steckengeblieben

Die Feuerwehr rückte mit Sirene an, um sie zu befreien.
poop quadrat
Screenshot: Twitter

Für den Anfang ein kurzes Denkspiel: Was ist das Peinlichste, das dir je bei einem ersten Date passiert ist? Für den Fall, dass du gerade leicht rot wirst, weil es dir damals so unangenehm war: musst du nicht. Hier kommt eine Geschichte, die so ziemlich alle peinlichen Date-Erlebnisse toppen dürfte.

Liam Smyth aus Bristol hat vor kurzem eine Frau getroffen, die er auf Tinder kennen gelernt hatte. Sie sind essen gegangen, haben sich nett unterhalten, wie das bei Dates halt so läuft. Danach sind sie zu Liam nach Hause gegangen. Bislang alles gut, nach einer Stunde aber bahnt sich der Schlamassel an.

Die Frau muss auf Toilette, groß, sie will spülen. Die Spülung funktioniert aber nicht. Also schnappt sie sich ein paar Lagen Toilettenpapier, um die Hinterlassenschaft anderweitig zu entsorgen, nämlich: durchs Fenster. Sie wirft das Knäuel hinaus, stellt dann aber erst fest, dass hinter dem Fenster noch eine zweite Glasscheibe angebracht ist. Das Knäuel landet also dazwischen.

Peinlich genug, dass sie Smyth ihren missglückten Wurf gestehen muss. Doch es kommt noch schlimmer.

Nachdem sich das Toilettenfenster nur einen kleinen Spalt breit öffnen lässt, will Liam Smyth bereits einen Hammer holen, um mit Gewalt an das Knäuel zu kommen. Die junge Frau – Smyth ist empathisch genug, ihren Namen nicht zu veröffentlichen – hat eine andere Idee: Sie bietet ihm an, durch den kleinen Spalt zu klettern. So schafft sie es immerhin, an das Knäuel zu kommen. Blöd nur: Die Frau bleibt stecken. Smyth versucht, sie aus dem Spalt zu ziehen – ohne Erfolg.

Also ruft Smyth die Feuerwehr, hilft ja nichts. Unter Sirenengeheul kommen die Feuerwehrleute an seiner Wohnung an, nach 15 Minuten ist die junge Frau befreit. Das Fenster ging dabei aber zu Bruch. 300 Pfund, ein Großteil von dem, was Smyth monatlich zur Verfügung steht.

Um das Fenster ersetzen lassen zu können, hat Liam Smyth gestern nun eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Er bittet um 200 Pfund – und hat schon heute mehr als das Zehnfacher erreicht. Er will trotzdem nur die 200 Pfund in Anspruch nehmen, den Rest spendet er. Einen Teil davon an eine Organisation, die bedürftige Familien mit Toiletten versorgt. Den anderen Teil an die Fire Fighters Charity in Großbritannien.

 

jwh

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