Von wegen Fernsehrevolution

Manche Serien kann man bei Netflix nicht bingewatchen - siehe " Better Call Saul".
Foto: Ursula Coyote/AMC/AP
  • Netflix ist – zusammen mit all den anderen neuen Streaming-Diensten – angetreten, das Fernsehen zu revolutionieren. Das Versprechen: Nie mehr soll jemand auf die nächste Folge seiner Lieblingsserie warten müssen.
  • "Internet-Fernsehen ist eindeutig besser als lineares Fernsehen", sagte Netflix-Chef Reed Hastings im Oktober. "Konsumenten können schauen, wann sie wollen, auf welchen Geräten sie wollen, und der Inhalt ist besser und besser geworden."
  • Reeds Prognose: In den kommenden zehn bis 20 Jahren verschiebt sich der gesamte TV-Markt von linearem Fernsehen zu Internet-TV on Demand.
  • Während von den allermeisten Serien alle Folgen einer neuen Staffel auf einmal bei Netflix verfügbar sind, gibt es Ausnahmen. Die zweite Staffel von "Fargo" zum Beispiel. Oder eben der "Breaking Bad"-Spinoff "Better Call Saul". 
  • Die erste Folge der zweiten Staffel ist seit diesem Mittwoch bei Netflix Deutschland verfügbar. Die nächsten der insgesamt 13 Episoden sollen künftig immer dienstags online gehen. 
  • Dass Netflix Serien wie ein traditioneller TV-Sender veröffentlicht, liegt an eben diesen traditionellen TV-Sendern
  • „Better Call Saul“ wird in den USA immer montags bei AMC ausgestrahlt – Netflix darf die Folgen erst danach zeigen. Ähnlich lief es bei der zweiten Staffel „Fargo“, die parallel zur Veröffentlichung auf Netflix wöchentlich auf dem US-Sender FX lief.
  • Wie eng der Streamingdienst mit TV-Sendern zusammenarbeitet, zeigt sich auch an „House of Cards“. Die Serie wird zwar von Netflix produziert, in Deutschland hat sich allerdings Sky die Rechte gesichert, neue Folgen sechs Monate lang exklusiv zeigen zu dürfen. 

leja

  • teilen
  • schließen