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Foto: fredredhat / photocase.com

Beim Backen passiert ja eigentlich immer irgendetwas, das so nicht beabsichtigt war: Mal fehlt das Backpulver, mal die Zitrone, mal verwechselt man Zucker mit Salz. Aber ob dem 74-jährigen Brian Jones auch nur ein leichtsinniger Fehler beim Backprozess unterlaufen ist, wie er selbst behauptet?

Salzig schmeckten jedenfalls auch die Kekse, die er vergangenen Mai in einer katholischen Kirche in Indiana an die Gläubigen verteilte. Zumindest, wenn man den Aussagen der Menschen, die sie gegessen haben, glaubt. Dass das anscheinend nicht die einzige Merkwürdigkeit an dem Gebäck war, zeigt sich auch daran, dass die Geschmacksbeschreibungen im Krankenhaus abgefragt wurden. Die sechs Gläubigen - der Jüngste zwölf, der Älteste 70 Jahre alt - waren mit Symptomen wie Paranoia, Übelkeit, Energielosigkeit und hohem Blutdruck eingeliefert worden. Kurz: sie waren high.

Durch die Untersuchung von Urinproben ließ sich das schließlich auch beweisen. Der alte Mann gab währenddessen zwar zu, dass er die Kekse gebacken hatte - wie diese zu Haschkeksen wurden, könnte er sich aber nicht erklären.

Erst nachdem die Polizei eine Flasche mit Haschisch-Öl in seinem Haus sicherstellen konnte, hat sich der alte Mann der Polizei gestellt. Er muss sich jetzt vor Gericht verantworten - wegen kriminellen Leichtsinns und des Besitzes von Haschisch-Öl.

Der Pfarrer der Kirche nahm dem 74-Jährigen die Tat anscheinend nicht ganz so übel. Im Mai kommentierte er den Vorfall jedenfalls noch wohlwollend: Er wäre zwar traurig für die Gläubigen, die jetzt mit ernster Krankheit im Krankenhaus lägen. Trotzdem bete er auch für Brian Jones und dafür, dass Gott und die Justiz Gnade vor Recht ergehen ließen.  

lat

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