CNN deckt Trumps Widersprüche auf

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CNN wurde, neben vielen anderen US-Fernsehsendern, schon kritisiert, dass sie den merkwürdigen und vor allem provokanten Aussagen von Donald Trump zu viel unreflektierte Aufmerksamkeit schenken. Zu oft dürfe der republikanische Präsidentschaftskandidat im Wahlkampf wüten, ohne dass auch mal gesagt wird, wie oft er sich dabei widerspricht. Manchmal tut Trump das schon in Interviews, die gerade mal ein paar Minuten auseinander liegen. 

CNN hat nun reagiert. Als Trump behauptete, er habe nie gesagt, dass Japan Atomwaffen erhalten solle, wies der Fernsehsender live und wiederholt darauf hin, dass Trump eben doch genau das gesagt hat. "He did", steht in Klammern hinter der Schlagzeile, ehe seine früheren Aussagen gegengeschnitten werden. "Hat er wohl." Zwei kurze Worte, die signalisieren: Trump kann nicht mehr erzählen was er gerade will. Seine Aussagen werden sofort auf deren Richtigkeit überprüft.

Aus gutem Grund – die Kampange "PolitiFact", die Fakten politischer Statements überprüft, kürte Trumps Wahlkampf 2015 zur "Lüge des Jahres".

max

 
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