Der berühmteste Grundschüler Australiens

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Tony Abbott macht es einem nicht schwer, ihn nicht zu mögen. Der australische Premierminister leugnet den Klimawandel und schickt Bootsflüchtlinge in Internierungslager nach Papua-Neuguinea. 
 
Gerade ist er mal wieder wegen seiner Rechtsaußen-Linie in der Kritik. Er plant nämlich, 12.000 Aborigines aus entlegenen Gebieten in Westaustralien umzusiedeln, weil deren Versorgung zu teuer für die Steuerzahler sei. Die Aborigines wohnen dort zwar seit Jahrtausenden (und gehören zu den ärmsten und am schlechtesten ausgebildeten Menschen Australiens), aber: "Wir können ihnen nicht endlos ihren gewünschten Lebensstil finanzieren", findet Abbott.

Kein Wunder also, dass mal wieder mittelgroßes Entsetzen herrscht in einigen Teilen Australiens. Durch die sozialen Netzwerke rast derweil ein Foto, das die Meinung der liberalen Australier zum jüngsten Abbott-Ausfall knapp auf den Punkt bringt. Es zeigt den Premier bei einem Schulbesuch im vergangenen Jahr. Und einen Jungen in der ersten Reihe, der aus Müdigkeit zum berühmtesten minderjährigen Oppositionellen des Kontinents geworden sein dürfte. 

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Illustration: Julia Schubert

 

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Illustration: Julia Schubert



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jan-stremmel

Text: jetzt-redaktion - Foto: Facebook

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