Der Hiroshima-Simulator

Ein Online-Simulator zeigt, welche Schäden die Hiroshima-Atombombe in München, Berlin oder in jeder anderen Stadt angerichtet hätte.
jetzt-redaktion
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Illustration: Julia Schubert



Als die Bombe in Hiroshima einschlug, verwüstete sie einen ganzen Landstrich, tötete 66.000 Menschen, verletzte weitere 70.000 und verstrahlte mehrere Tausend Folgeopfer. Aus der Luft war die japanische Stadt plötzlich ein weißer Fleck.

Wie können wir ein Ereignis begreifen, das heute 70 Jahre zurückliegt und von dem es bald keine Zeitzeugen mehr gibt? Etwas vom Ausmaß der Katastrophe wird nun durch zwei Programme greifbar. Die Medienorganisation PRI entwickelte eine Software, mit dem sich der Einschlag auf jeden beliebigen Ort auf der Erde übertragen lässt: New York, Florenz, Berlin oder die eigene Heimatstadt. Wie groß wäre die Verwüstung dort gewesen? Wie viele Todesopfer hätte es gegeben? Hier geht es zu dem Simulator. 


So richtig begreifen lässt sich Hiroshima dadurch nicht. Aber die Technik macht zumindest einen Bruchteil der Katastrophe erfahrbar.

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