Ausgewertet: Diese 100 Witze waren wegweisend

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Die Autoren von Vulture haben eben eine Liste veröffentlicht, bei der man sich fragt, wo sie eigentlich all die Jahre war! Sie haben 100 wegweisende Witze, Sketche und humoristischen Ideen des 20. Jahrhunderts zusammengestellt.

Auswahlkriterien: das Prinzip hinter einem Gag musste originell und mutig sein, oder Themen betreffen, die für ein Jahrzehnt prägend waren. Und genau deshalb weiter kopiert worden sind. Es gab nur einen Witz pro Comedian. Und der Blick richtete sich nur auf die USA – was den Autoren aber immerhin eine Entschuldigung an Monty Python wert war.

Die chronologische Liste reicht von 1906 bis ins vergangene Jahr. Das Beste: Zwar sind die üblichen Verdächtigen wie Charlie Chaplin, Dick und Doof und Woody Allen dabei, aber eben auch viele weniger bekannte Menschen. Viele Frauen: zum Beispiel Phyllis Diller (1969) – "I Will Never Give Up. I'm in My 14th Year of a Ten-Day Beauty Plan." Viele Schwarze: zum Beispiel Chris Rock (1996) – "Who’s more racist, black people or white people? It’s black people! You know why? Because we hate black people, too!"

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Einige wichtige Erkenntnisse aus der Liste: Underdogs machen die sehr guten Witze, die besten Hintergründigkeiten sind politisch oder feministisch. Leute, die sich zu wichtig nehmen, sind ungewollt komisch. Vieles, worüber man heute lacht, gab es so ähnlich schon Jahrzehnte früher (Jean Carroll setzte 1950 etwa genauso auf hektisches Sprechen wie heute Amy Schumer). Aneinander-vorbei-Reden funktioniert bei Witzen immer. Slapstick oft – sofern der Komiker Charakter hat (Steve Martin, 1977: “Excuuuuuuuuuse Meeeeeeeee!”). Und Analhumor manchmal. 

Kurz: Humorgeschichte sollte in den Schulunterricht aufgenommen werden.

Die komplette Liste der 100 wegweisenden Liste findet ihr hier. 

fran

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