Dieser Typ weiß, was Scheitern wirklich heißt

Sieben Monate lang baute ein junger Mann sich einen weltweit einzigartigen Zauberwürfel zusammen. Gerade als er ihn per Livestream präsentieren wollte, geschah die Katastrophe.
jetzt-Redaktion
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Illustration: Julia Schubert

Es sollte sein Meisterwerk werden. Sein Triumph. Per Livestream hinaus in die Welt gesendet, sodass jeder sehen kann, an was Youtube-Nutzer corenpuzzle seit sieben Monaten akribisch arbeitete: einen sehr großen, schwarzen Rubik’s Cube zu bauen. Aus Teilchen, die er selbst mit dem 3D-Drucker hergestellt hatte. Es ist Feinstarbeit. Tausende von Rubik's Cube Fans weltweit fieberten mit ihm und seinem Experiment auf diesen Moment hin. 

Doch dann geschieht das, was nicht passieren durfte: das Furchtbare, das Unvorhergesehene. Als der Cube so gut wie fertig ist, und corenpuzzle die Klötzchen gegeneinander schiebt, ewigen Internetruhm und die Annerkennung Tausender Geeks und Nerds weltweit bereits spürend, zerbricht sein Werk innerhalb einer Sekunde in gefühlt eine Milliarde Teile.

Das Video in voller Länge - ab 1h 24m steigt die Spannung.

Mehr als eine Million Menschen sahen sich dieses Video bereits an und fühlen in den Kommentaren mit. Es hat fast schon etwas Tröstliches: Jeder scheint zu wissen, wie sich das anfühlt, wenn man sehr viel Herzblut in etwas reinsteckt, und dann von einer auf die andere Sekunde alles kaputt geht. Dass es anderen auch so geht, macht das Bedauern darüber schon weniger schlimm. Ein Autor der Seite thenextweb.com schreibt: "But keep doing you, Coren Puzzle. You are the symbolism for eternal hope."

Text: jetzt-Redaktion

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