Der Pizza-Roboter

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Was nun folgt ist krasse Werbung, aber egal - es geht um Pizza. Die von einem Roboter geliefert wird. Die Pizza-Kette "Domino's" lässt ihre heiße Ware von einem selbstfahrenden Roboter bringen. Erst mal kommen nur Menschen im australischen Brisbane in den Genuss des Pizza-Roboters. Domino's selbst verkündete, "Dru" (Domino's Driving Unit) würde "sehr bald" Teil der Familie werden. Lifehacker.com berichtet, dass der Bot innerhalb der nächsten sechs Monate soweit sein soll.

Wird eine Pizza bestellt, soll der Roboter mit GPS und Google Maps seinen Kunden finden, ohne vorher programmiert worden zu sein. Das System sucht sich den schnellsten Weg. Ursprünglich war das 190 Kilo schwere, etwas mehr als ein Meter hohe Teil für militärische Zwecke entwickelt worden, Domino's hat es nun für seine Zwecke angepasst. Es soll jetzt nicht nur einen "freundlichen Charakter" haben, sondern auch Zäune umfahren und mit den Kunden sprechen können. Dass es wasserdicht und wetterfest ist, Pizza warm und Getränke kalt hält, versteht sich ja von selbst. Genau wie die Tatsache, dass "Dru" unterwegs nicht beklaut werden kann: Wer Pizza ordert, bekommt einen Code per SMS. Nur mit diesem lässt "Dru" sich öffnen und gibt seine kostbare Fracht frei. Auch Vandalen haben's schwer, "Dru" filmt mit seinen Kameras nicht nur seinen bislang drei bis fünf Kilometer langen möglichen Bewegungsradius, sondern auch mögliche Angreifer. 

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Illustration: Julia Schubert

Echte, menschliche Pizza-Boten brauchen übrigens keine Angst um ihre Jobs haben. Domino's CEO Don Meij hat gesagt, "Dru" würde die Menschen nicht ersetzen. Allein schon, weil es genügend Gegenden gibt, in die der Roboter nicht kommt. Zum Beispiel ins Hochparterre. Oder über eine Stufe. Immerhin: Steine soll er umfahren können. 

max

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