Endgegner

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Joffrey stirbt in der 4. Staffel. Er trinkt vergifteten Wein. Ah,"Game of Thrones" noch nicht so weit gesehen? Sorry! Dann hasst du uns jetzt bestimmt für diesen Spoiler. Und wir hätten da zum Ausgleich vielleicht was für dich:

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Illustration: Julia Schubert



Google hat gerade das Patent für ein System angemeldet, das all jene Nachrichten in sozialen Netzwerken erkennt, die etwas aus Serien verraten, die wir gerade schauen. Statt "Ted und Robin sind doch zusammen! Ich wusste es!!!" stünde da ein Banner, das darauf hinweist, dass es sich hier um einen fiesen Spielverderber-Post oder -Tweet handelt. Der Leser kann dann selbst entscheiden, ob er ihn trotzdem lesen möchte.

Das ganze soll laut Times relativ simpel funktionieren: Entweder, man verknüpft sein Netflix-Konto mit den sozialen Netzwerken, oder man gibt direkt an, bis zu welcher Folge man eine Serie schon geschaut hat.
Sollte man selbst in einem Post oder Tweet spoilern, kann man das im System direkt angeben; alternativ filtert Google die kritischen Posts anhand von Stichworten heraus.
Ab wann man das Programm wirklich downloaden kann, ist leider noch nicht bekannt. Google betont, eine Patentanmeldung sei nicht automatisch eine Produktankündigung.

Bis es so weit ist, können wir ja noch etwas überlegen, was schlimmer ist: Das Ende von "Game of Thrones"vorzeitig erfahren, oder Google noch mehr Daten geben. Als Empfehlung vielleicht ein Satz, den die Kollegin eben herübergerufen hat: "Wenn eine Geschichte nicht mehr funktioniert, weil man das Ende kennt, ist die Geschichte eh nicht gut."

kristin-hoeller


Text: jetzt-redaktion - Foto: ap

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