Warum die Iren die besten Fans dieser EM sind

Und zwar beide Sorten.
irischefans dpa khaled elfiqi

Anfeuern kommt halt von Feuer. Bei den irischen Fans auf jeden Fall.

Foto: Khaled Elfiqi/dpa

Für mittelmäßig fußballbegeisterte Menschen ist die EM ja eine Zeit der Kontemplation. Man hat plötzlich viel Zeit, wenig Ansprache und kann deshalb darüber nachdenken, warum einem manche Nationen sympathischer erscheinen als andere. Die Iren zum Beispiel (und war sowohl die Nordiren als auch die irischen Iren) zeigen sich bei dieser EM als so unfassbar sympathisches Volk, dass man geneigt ist, seine Urlaubspläne an der Adria sofort zu stornieren und stattdessen auf die kleine grüne Insel zu reisen um weitere Charakterstudien dieses so liebenswerten Menschenschlags zu betreiben. Beispiele gefällig? Bitteschön:

1. Sie glauben an den lieben Gott und zeigen das auch in vollbesetzten Zügen:

2. Sie feiern einen Mann auf einem Balkon.  

3. Sie wechseln einem älteren französischen Paar den platten Reifen:

4. Sie helfen einem ungarischen Fernsehreporter bei seiner Arbeit

7. Sie singen für einen nordirischen Fan, der am Tag zuvor in Nizza gestorben war. 

8. Sie singen ein Baby in den Schlaf (okay, sie versuchen es): 

9. Sie fühlen sich auch in fremder Umgebung sehr wohl in ihrer Leprechaun-Haut: 

10. Sie verabschieden die schwedischen Fans mit der berühmten irischen Nationalhymne „Go Home To Your Sexy Wives“: 

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