H.P. Baxxter antwortet auf die Frage "How much is the fish?"

3,80 Mark.

Der US-Comedian Jimmy Fallon hat vor ein paar Tagen Scooter entdeckt. Und nun drei drängende Fragen an die Band. Und zwar zu deren altem Hit "How much is the fish?":

1. "Habt ihr den Fisch zum Essen gekauft? Oder für ein Aquarium?"

2. "Gibt's den Fisch noch? (Also den Aquariumfisch?)"

3. Und die finale Frage: "Wie viel kostete der Fisch?"

Falls ihr euch jetzt fragen solltet, warum sich Jimmy Fallon plötzlich für Scooter interessiert: Vor ein paar Tagen tauchte "How much is the fish?" in seiner "The Tonight Show" auf. Und zwar in der Do-Not-Play-Liste, eine Liste der Musiktitel, die auf keinen Fall mehr gespielt werden sollten. "Wir denken uns diese Songs nicht aus!", versicherte der Komiker dem möglicherweise verstörten US-Publikum und tanzte mit Leuchtstäbchen bewaffnet zu den deutschen Technobeats aus den späten 90ern.

Nach der Show postete Jimmy Fallon ein Video mit den oben genannten Fragen an Scooter auf Facebook. "Bei der Musik sind wir hier in Amerika immer sehr spät dran", entschuldigt sich Fallon mit einem kaum unterdrückten Grinsen für das verzögerte Auftauchen von Scooter in der Do-Not-Play-Liste. "Wir kriegen so was immer erst  20 Jahre später mit."

Jetzt hat Scooter-Frontmann H.P. Baxxter reagiert. Er antwortet Fallon per Video – natürlich direkt von Ibiza. Aber seht selbst:

"Greetings from the Party Island Ibiza", eröffnet H.P. Baxxter seine Antwort, die wie folgt lautet:

 

1. "Wir haben den Fisch für das Aquarium in unserem Studio gekauft. Aber dort war es einfach zu laut für ihn."

2. "Jetzt lebt er auf einem Gnadenhof auf dem Land. Wir haben immer noch engen Kontakt und sind so etwas wie Brieffreunde geworden. Letztes Mal als wir geredet haben, schien er sehr beschäftigt zu sein. Er hat etwas von einem Hollywoodfilm 'Findet Dory' oder so erzählt."

3. "Und zu dem Preis: Er hat 3,80 gekostet."

 

"How much is the fish?" wurde im Juni 1998 veröffentlicht. Es war die erste Single-Auskopplung des fünften Studioalbums "No time to Chill". Damals landete der Song auf Platz 3 der deutschen Charts.  Zeit zum Chillen hat H.P. Baxxter, der eigentlich Hans Peter Geerdes heißt, gerade wohl genug. In dem Video aus Ibiza zumindest sieht es ganz danach aus. 

 

mew