Hipster mit Selbstironie

Gentrifizierungswitze gehen eigentlich gar nicht mehr - außer man reißt sie so charmant wie "Millennials of New York".
jetzt-Redaktion

Wie sehr sich das „echte“ New York doch verändert hat, beklagt die junge Frau, und dass die Zugezogenen nie verstehen werden, wie die authentisch bohemehaft und dynamisch New York mal war. Noch vor elf Monaten, als sie hier hergezogen ist.

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Illustration: Julia Schubert

 

In Deutschland, wo sich Leute, die erst vor ein paar Monaten nach Berlin gezogen sind, über Gentrifizeriung beschweren, sind derartige Witzchen schon lange nicht mehr tragbar. In den USA vermutlich auch nicht - außer man macht das so charmant wie die Seite Millennials of New York der Webseite Elite Daily.

Bereits im Mai startete das Parodie-Blog als Antwort auf die Seite Humans of New York, auf der Brandon Stanton hippe, dynamische Stadtbewohner portraitierte. "Millennials of New York" dagegen zeigt das Gegenteil von Bohème und Sophistication, und das in zig verschiedenen Facetten. Funktioniert nicht immer, aber wenn, dann ziemlich gut.

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Illustration: Julia Schubert


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Text: jetzt-Redaktion - Screenshot: Instagram.com/millennials_of_newyork

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