So klingt "Grease" in Death Metal übersetzt

"Grease": Überholtes, pomadiges Musical mit dauergewellten Ooh Ooh Ooh-Melodien? Vielleicht. Deshalb hätten wie hier mal eine Version mit mehr Wumms.
jetzt-redaktion

Schon klar: „Grease“, für seine Zeit total wichtig. Genrebildend auch. Jim Jacobs und Warren Casey haben da ein paar ganz große, dauergewellte Melodien mit viel Pop-Pomade rausgeschlenzt. Und der Kollege ums Eck, der trägt seine T-Shirts ja auch wie Travolta damals. Trotzdem: Das Death-Metal-Gewitter, das Andy Rehfeldt, ein Musikproduzent aus Kalifornien, da herumgepackt hat, die grollenden Gesänge, dieses flinke Gitarren-Gegniedel, die Donner-Drums, das hat schon etwas mehr Wumms.

Und außerdem gibt er dem Musical, mit Verlaub, die Zeitlosigkeit, die es verdient. Es gibt ja kein Genre, das sich derart überzeugend gegen Trends, Strömungen oder Friseurbesuche wehrt, wie Metal.
 
http://www.youtube.com/watch?v=8GGWRAT-W7o#t=31

Andys Neuvertonungen sind übrigens ein hochambitioniert betriebener Nebenjob. Eigentlich arbeitet er in einem Tonstudio. Das lässt aber offenbar so viel Zeit, dass auf seinem Youtube-Kanal inzwischen schon mehr als 100 Videos zusammengekommen sind. Auch Mary Poppins darf bei ihm zum Beispiel schwer guttural singen.

http://www.youtube.com/watch?v=iU2hy0L5lgg

Ach so. Andersherum macht er auch. Aber da beschweren sich die Metal-Fans dann ziemlich.

https://www.youtube.com/watch?v=OBmM79YadYM

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