Walter White wird Trumps oberster Drogenbekämpfer

Zumindest in der Comedy-Show "Saturday Night Live".

Man hat sich in den vergangenen Tagen ja öfters mal gewundert, wen Donald Trump so alles in sein Kabinett beruft. Als Leiter der Umweltbehörde setzte er mit Scott Pruit einen Mann ein, der als Verbündeter der Öl- und Gasinsdustrie gilt und die Umweltpolitik Obamas attackierte, wo er nur konnte – unter anderem mit Klagen gegen die Behörde, die er künftig leiten soll. Zur neuen Chefin der Behörde für Kleinunternehmen will er Linda McMahon berufen, die früher das Wrestling-Imperium WWE leitete.

Gestern wurde auf NBC eine neue überraschende Personalie verkündet. Als DEA-Chef und somit obersten Kämpfer gegen den Drogenhandel wolle Trump, so der Moderator, „ein Highschool-Lehrer aus New Mexico namens Walter White“ berufen. Die Kamera schwenkt, und da sitzt er, wie gewohnt mit schwarzem Hut, Brille und grünem Hemd unter der Jacke: Walter White. Beziehungsweise Bryan Cranston, der für diesen Gag der US-Comedy-Show Saturday Night Live in seine Paraderolle geschlüpft ist. 

Auf die Fragen des Moderators, ob er für den Job geeignet sei und irgendetwas über Drogenbekämpfung wisse, entgegnet er, er kenne die Behörde in- uns auswendig. Er möge außerdem die Idee der Mauer, die Trump an der Grenze zu Mexiko bauen will, sehr. „Das bedeutet weniger Konkurrenz für uns.“ „Meinen sie Jobs“, fragt der Moderator, und White antwortet mit überlegenem Lächeln: „Sicher.“ Kate McKinnon, die Trumps Kampagnen-Managerin Kellyanne Conway spielt, ergänzt, wie froh man im Trump-Lager sei, diesen Mann für den Job bekommen zu haben. „Er passt perfekt zu diesem Posten. Und er unterstützt kleine Unternehmen.“ Und, fügt White hinzu, er und Trump seien sich außerdem einig, was die Ziele für die nächsten Jahre angeht: „Make America cook again.“  

che

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