"whatthehellamidoing?"

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Natürlich ist es der GAU: Da meldet man sich auf einer Seitensprungplattform an, die offensiv damit wirbt,  superseriös-geheim zu sein. Und dann: Wird sie gehackt, Millionen Namen gehen an die Öffentlichkeit und du solltest sehr schnell eine Rechtfertigung für deinen Partner haben, warum dein Name auch darunter steht. So gerade erst passiert bei der Plattform Ashley Madison, einer der Betroffenen hat erst kürzlich der SZ im Interview erzählt, wie er sich in diesem Moment fühlte ("Ich saß zitternd vor dem Computer").

Und ja, auch uns tun die Menschen leid, die jetzt von Arbeitskollegen verspottet werden und deren Ehen in die Brüche gehen. Aber: Was der TechBlog Ars Technica nun über die Passwörter der Ashley-Madison. Nutzer enthüllt hat, ist leider auch sehr lustig.

Neben den Klassikern "123456" oder "password" haben nämlich viele der Nutzer ihr moralisches Dilemma während der Passwortvergabe reflektiert. Anders ist nicht zu erklären, wie Passwörter wie:

ishouldnotbedoingthis
ithinkilovemywife
thisiswrong
whatthehellamidoing
whyareyoudoingthis
cheatersneverprosper
donteventhinkaboutit
isthisreallyhappening
likeimreallygoingtocheat
justcheckingitout
justtryingthisout
goodguydoingthewrongthing

zustande kamen. Besonders traurig: Wie Boing Boing enthüllt, hatten manche auch sehr großes Vertrauen in die Seite. Sie wählten als Passwort "youwillneverfindout". Es kam anders.

charlotte-haunhorst





Text: jetzt-redaktion - Reuters

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