Das Making-of-Video der Panama Papers

11,5 Millionen Dokumente, 214.000 Briefkastenfirmen: Wie arbeitet man mit so einem enormen Datenleck?

Es ist der größte Coup seit langer langer Zeit. Vielleicht auch der größte Coup überhaupt. Vor über einem Jahr kontaktierte eine anonyme Quelle die Süddeutsche Zeitung und übermittelte auf verschlüsseltem Weg interne Dokumente der panamaischen Kanzlei Mossack Fonseca. Eine Firma, die weltweit anonyme Briefkastenfirmen verkauft, mit deren Hilfe sich wiederum so ziemlich alle Geschäfte verschleiern lassen. Auch die schmutzigen.

Bis die Enthüllungen jetzt veröffentlich werden konnte, war ein enormes Arbeitspensum zu erledigen. 2,6 Terabyte Daten, mehr als 11,5 Millionen Dokumente, fast jedes davon potenziell mit Hinweisen auf fragwürdige oder illegale Machenschaften – wie bewältigt man so eine Aufgabe?

In diesem Video erklärt die beiden SZ-Journalisten Bastian Obermayer und Frederik Obermaier, wie die Quelle des Datenlecks sich an sie wandte und wie die darauf folgende Zusammenarbeit mit Hunderten Journalisten weltweit nun funktioniert. 

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